2008
2008
2008
Seit 15 Stunden bin ich wieder in Deutschland, seit 13 Stunden friere ich wie ein Schneider! Hier ist ja Winter! Fuehl mich, als wuerde ich immer noch im Touribus auf 17°C AirCon sitzen… Summer moved on
Gerade musste ich mir die Haende ueber der Herdplatte waermen, waehrend mein Anti-Stress-Teewasser zieht. Das hat mir Mr. Ferdinand verordnet. 7 mehr oder weniger geheime Kraeuter gegen den Stress, fuer den ich seiner Meinung eigentlich noch viel zu jung bin. Na, wem sagt er das ;D Mr. Ferdinand ist eine der bizarrsten Gestalten, die mir auf den Seychellen begegnet sind. Sachen gibt es…! Da denkt man sich, am letzten Tag duerfte eigentlich nicht mehr viel passieren und dann sowas: am vorletzten Tag passierte nichts mehr. Und der letzte hat es in sich! Das Tourism Board hat mich nochmal richtig mit Terminen zugepackt, Interviews anberaumt und Ausfluege geplant. Und dann trifft man eben Mr. Ferdinand, den Kraeutermann und Kanti, den Guru. Inselmenschen… haben meistens einen Schlag! Und die beiden duerften die Spitze des Eisberges (passt jetzt nicht zur Aequatorgegend, ich weiss, aber zu meinen uebrigen Inselmenschen-Erfahrungen) sein. 
2008
Natuerlich habe ich mich auf die Suche begeben, und auf meinem „Quest“ nach interessanten, moeglichen Artikelstoff nun also auch die Riesenschildkroeten der Seychellen kennen gelernt. Ja, die kenne ich im Prinzip schon von Galapagos, aber ich betrachte das hier als Komplettierung meiner weltweiten Schildkroeten-Recherche. Denn mehr Archipele ausser diesen beiden, die eine Population Morlas beherbergt, gibt es nun wirklich nicht. Der schon mehrfach erwaehnte Ron ist also der Herr ueber eine kleine Unterart der grossen Reptilien auf der Insel Silhouette. 
2008
Jaja, auf den Strassen im Paradies, da passiert so einiges. Auf dem vornehmlichen Anwesen, wo meine eine nun weilt, verkehren da hauptsaechlich die Elektroautochen – bei Anruf, versteht sich. Und weil da sonst maximal ausgebuechste Schildkroeten von Ron’s Farm vorbeitrotten koennten (was soweit aber nicht geschehen ist), hat man uns fuer einen Tag auf eine andere Insel geschippert, wo die Strassen ebenfalls paradiesisch, aber eben auch etwas voller und „sorgenfrei“ sind. Eine dieser Strassen auf Mahe nennt sich naemlich Sans Souci Road. Auf ihr gelangt man erst mal in Unterkuehlung (weil die Leute hier die 30°C Aussentemperatur mit 17°C Klimaanlage kompensieren muessen, obwohl sie ab 20°C von Winter sprechen!) und dann ins Starren ob der Ueppigkeit und farblichen Intensitaet vor/ hinter dem Busfenster. Ich zumindest. Als wuerde ich hier zum ersten Mal tuerkise Buchten, Palmen und uebergroße Monsteras ( Zimmerpflanze) sehen. Tu ich ja nicht. 
2008
Bonjour Mes amis!
Wedelnde Gruesse von den Seychellen
Bin gerade wieder aufgetaucht und passenderweise troepfeln auch die ersten Regentropfen los, also ein Trip wie etliche andere davor. Aber nein, natuerlich ist dieses Paradies das echte und sonst gibt es keins. Der Sand ist weiss, die Palmen gruen, der Himmel blau, das Meer tuerkis und das Leben eine Postkarte. Unsereins sitzt dieses Mal mit vier Herren auf einer Insel, plus PRlerin. Alle haben dicke Kameras dabei und weil das so schoen bequem ist, die spazieren zu tragen, haben wir sie heute mal durch den Dschungel und ueber Grantifelsen bucksiert, mal eben 400 Meter nach oben – “nur eine kleine Wanderung”. 











