2008
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Die dreckigen Details mal gleich zu Beginn, weil sie noch so „frisch“ sind. Ich habe bisher 24 Flohbisse an meinem Körper gezählt. Anhand der Zahl schließe ich auf eine ganze Gruppe dieser possierlichen kleinen Blutssauger, sollten die bis zum Wochenende nicht in meinen Waschorgien und Staubsaugfestivals untergegangen sein, eröffne ich am Montag den ernsten Deutsch-Abessinischen Flohzirkus! Wie lange der geöffnet bleiben wird, habe ich noch nicht final beschlossen, hauptsächlich deshalb, weil der Direktor (das bin ich!) irgendwann von der Pest dahingerafft werden könnte… Die Überschrift hätte also auch der Flohwalzer sein können. 
2008
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Dehna yiwallu – das war Amharisch und bedeutet dasselbe, was hier sonst auch zur Begrüßung steht. Das ist also das legendäre Abessinien, das Land, in dem Arthur Rimbaud als einer der ersten Europäer gelebt und gehandelt hat – vornehmlich mit Elfenbein und Waffen. Rimbaud hat sich größtenteils in Harar aufgehalten, liegt im Süden, mutet in sämtlichen Beschreibungen eher orientalisch als afrikanisch an. Dort kommen wir auf diesem Trip nicht vorbei. Also sagen wir einfach das hier ist Äthiopien, das Land, an das ich als Kind Spielzeug gespendet habe, weil es von Hungersnöten heimgesucht wurde. Und auch heute noch wird. Laut Reiseführer könnte das Land sich selbst sehr wohl ernähren, allerdings müsste man da einiges an Logistik auffahren, um die Lebensmittel vom ertragsreichen Teil des Landes in den trockenen zu verfrachten. Umsiedlungen sind wohl noch heikler. Also hungern sie, wenn die Ernte ausfällt und warten auf Hilfsgüter, woher und wie diese auch immer ankommen. 


















