2009
Die drei Höhepunkte des Trips (obwohl ich das Canyoning und das Tote Meer schon irre fand) kamen wie meist zum Schluss: Petra, Rum und Tauchen. Petra ist eine Stadt, Rum eine Wüste und nur dass es keine falschen Verwechslungen gibt: Tauchen ist das wonach es klingt
Petra also, mein sechstes der sieben neuen Weltwunder, wie ich festgestellt habe (Schweine hin oder her, als nächstes wird wohl Mexiko auf die Liste müssen
). Petra ist eine antike Stadt, ein alter Friedhof, ein Haufen Ruinen in imposanter Felsenkulisse. Die moderne Stadt drumherum nennt sich Wadi Musa, der Ort der Mosesquelle. 
2009
Salam und guten Morgen! Ali hat schon die Bustüren geöffnet, wir werden weiter gen Süden gekutscht. Zuvor aber noch, was in der Mitte geschah… Von Azraq ging es nach Westen, ins orthodoxe Madaba, wo die Kirchtürme höher sind als die Minarette der Moscheen. Madaba ist bekant für seine Mosaike, haben sie von den Römern gelernt. Dort gab es für uns einen vollen Tisch abzuspeisen, um sich zu stärken. Denn den Nachmittag wollte Osama mit uns in einem Fluss verbringen. 
2009
Und wieder füllt sich ein weißer Flecken auf meiner Arabienkarte
Ein frohes Salam euch allen aus Jordanien. Wir machen mal wieder auf Pressereise mit früh aufstehen, viel sehen und erschöpft ins Bett fallen. Und alles in greller Sonne und mit ganz viel warm. So warm, dass nirgends ein Baum wächst und wir die Wüste intensiv besichtigen können. Von Amman sehen wir wenig, bei der Fahrt aus der Stadt heraus fallen kleine Kalksteinfabriken auf und jede Menge bunt angemalter Gemüselaster. Unser Guide Osama erzählt von der fruchtbaren Ebene im Nordwesten des Landes, also das was nicht mit dem Westjordanland an die Palästinenser ging. 
2009
Und ich hatte gehofft, dieser abenteuerliche Autotrip durch die Gassen von Gibraltar wäre einmalig gewesen, aber der Übermut und die Suche nach einem gemütlichen Frühstückscafe führten ins Bergdorf Arcos. Im Reiseführer stand dazu „eins der schönsten weißen Dörfer – gleichzeitig atemberaubend für Fußgänger und nervenaufreibend für Autofahrer, die sich durch die engen Gassen den Berg hinaufquälen.“ Das habe ich gelesen, nachdem mir beinahe ein Minibagger im Rückwärtsgang auf die Motorhaube gerollt wäre.




