2010
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In diesem Beitrag wird vorausgesetzt zumindest zu wissen, dass es mal einen Regisseur namens Federico Fellini gab. Den Rest berichte ich, hab schließlich die Fellini-Tour durchs unbekannte Rimini mitgemacht. Herr F. wurde demnach hier geboren, wuchs in einem ärmeren Viertel unweit der Tiberiusbrücke auf. In dem Viertel zieren heute Filmszenen aus Fellinis Werken die Häuserwände. Ein Museum hat man ihm im Zentrum gesetzt, auf dem Corso d’Augusto, wo sich seit Cäsars Zeiten die Einwohnerschaft trifft und schauläuft. Etwas weiter den alten Flussverlauf des Marecchia entlang liegt etwas versteckt der Friedhof, auf dem ein anderer Künstler dem Filmemacher ein Denkmal schaffen durfte. Passt absolut nicht ins Restkonzept des Friedhofs und fällt entsprechend auf – irgendwie wie der Geehrte selbst. 
2010
Ein weiterer heiterer Tag am rechten Stiefelrand. Auf einer Pressereise bedeutet das, aufstehen, Kaffee trinken, hoffen nicht die Unpünktlichste zu sein und ab in den Bus. Der wird übrigens von einem italiener Macho gesteuert, der aufgrund seines fortgeschrittenen Alters entsprechend störrisch reagiert, wenn er den Weg zum Hotel nicht weiß und sich auch nicht weisen lassen will. Man argwöhnte also dem schon Bus zu und freute sich schelmisch über jedes Verfahren, das Nando dann auch an den Tag legte. Und trotzdem kamen wir an, in den neuen Gemeinden der Provinz Rimini. Die haben seit Jahrhunderten zu den Marken gehört und irgendwann abgestimmt, dass sie lieber zu Rimini gehören wollen. Weil sie näher an der Provinzhauptstadt liegen, dieselbe Telefonvorwahl haben und irgendwie auch, weil Rimini weniger Gemeinden besitzt als die Marken und entsprechend mehr Budget für die einzelnen Städte ausgeben kann. 
2010
Bon Giorno ihr alle bzw. Hi Näd
Ich habe erschreckend festgestellt, dass ich nichts über Italien in diesem Blog habe! Auch wenn es sich chronologisch so lesen mag, ich war nach Kärnten noch mal in Deutschland bevor ich wieder in eine Dolomiti-Klapperkiste gehüpft bin. Ich finde diese kleinen Maschinen immer lustig und angenehm. Halt weniger Menschen. In diesem Flieger saß tatsächlich nur unsere Pressetruppe. Das erhöht die Servicefreundlichkeit! Aber scheinbar ist Rimini nicht so das Massenziel. War es mal, in den 60ern. Und dann haben die Italiener viele Lire fürs Baden an der Adria verlangt und die Deutschen sind lieber nach Spanien geflogen. Selber schuld. Heute grillen keine Teutonen am Strand von Rimini, sondern die Spaghettis selbst. Und ein paar Holländer. Ja, es gibt Campingplätze IN Rimini. 
2010
Ich wollte nicht gleich mit der Überschrift ins Haus fallen, aber ja, es geht doch wohl ums sandgelbe Schloss am Wörthersee! Ich muss entschuldigend sagen, dass ich bei diesem Angebot echt an eine lustige Geschichte mit geheimen Auskünften über Roy Black gedacht habe und irgendwie auch an die Kult-Achtziger. Leider hat die Nostalgie mir da einen Streich gespielt. Der Kult stammt aus den 90ern und ich möchte mich nicht wirklich erinnern, da noch Kamellen mit Roy Black geguckt zu haben. Aber irgendwie weckt doch der Name „Schloss am Wörthersee“ diese Assoziation oder? Wie dem auch sei, ich war da, im Schloss, am See, mitten in Kärnten, in ÖSTERRREICH, EUROPA! Bisher sieht es generell nach einem europäischen Reisejahr aus. Muss auch mal sein. In Zeiten von Aschewolken und dämlichen Flugsperrungen kommt man mit kürzeren Wegen vielleicht besser zu Rande. 











