Am Rande: Das Kukako mit Grün und allem Pipapo
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Am Rande: Das Kukako mit Grün und allem Pipapo

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Das Kukako ist mein Trio infernale. Ohne die drei geht keine Reise. Und nur zu viert sind wir höllisch gut unterwegs. Dieses Triumvirat der Kunststoffherstellung begleitet mich auf jeder Reise, sei’s in den eiskalten Norden Europas, die schwüle Hitze Singapurs, den staubigen Jemen oder zu den flohreichen Felsenkirchen Äthiopiens. Ich schätze ihre Zuverlässigkeit, Geselligkeit und vor allem ihre inneren Werte.

Im Ku steckt flüssiges Blau und die Macht des geschriebenen Wortes. Seine Ursprünge hat Ku in Kroatien, mein spezieller Vertreter hat jedoch lange Zeit in China verlebt. Er wechselt öfter sein Outfit, modebewusst würde ich ihn jedoch nicht nennen. Ohne Ku könnte ich meinen Job nicht machen, keine Postkarten schreiben, Langeweile mit Sudoku überbrücken oder Notizbücher bekritzeln. Ein Kugelschreiber muss immer mit oder wird sofort nach Reiseantritt erworben.

Ka hat in den letzten Jahren ganz schön zugelegt. Auf der ersten Reise war sie noch klein, hatte sich auch einen anderen Namen gegeben, Ixus war ihr da noch gut genug. Heute möchte sie mit allen drei Vornamen angesprochen werden. Ich kürz die zu ihrem Ärger immer ab. Wer will schon ständig nach Elegantia Ordinarianne Sahnestück rufen? So sehr sich meine EOS wie eine Diva aufführt, so schätz ich doch ihr Innerstes. Sie ist sehr feinfühlig, ein echtes Sensibelchen, aber auch vielschichtig, und natürlich kompliziert. Man muss sie zu nehmen wissen, sonst macht die Dame mal grad gar nichts.

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Die Ka verursacht zunehmend schweres und sperrigeres Gepäck, weil sie alle möglichen Extras haben muss. Manchmal besteht die sogar auf einen eigenen Koffer. Ohne Ka würde ich euch längst nicht soviel von der Welt zeigen können, das steht mal fest. Eine Kamera geht stets mit mir auf Reisen, sonst fehlt mir was im Gesicht. Außerdem geht die Stimmung vor die Hunde, wenn ich nichts knipsen kann. Als meine Kamera einmal in Helsinki ausfiel, war der ganze Trip im Eimer. Keine andere konnte sie mir ersetzen, das war schlimm!

Ko ist der Dritte im Bunde. Er ist sehr flexibel, längst nicht so eine Diva wie Ka. Ko ist schmal, schlicht und darf ganz nah an mich ran. Er behütet mich vor dem Lärm der Welt, plärrenden Kleinkindern bzw. miauenden Katzen im Flieger und gibt mir das wohlige Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Er ergänzt Handy, Player oder Notebook und hat immer was Gutes dabei, damit ich gut drauf bin. Da für mich Reisen ohne Musik nicht möglich ist, muss ein Ko immer mit. Ko reist bereits in 10. oder 12. Generation mit mir, denn Kos haben nur eine begrenzte Zahl an Jahren. Ihre Flexibilität büßen sie durch ihre geringe Belastbarkeit ein. Kopfhörer sind einfach die größte Erfindung seit Heavy Metal erstmalig aufgespielt und sofort zur Lärmbelästigung erklärt wurde. Nichts ist schöner, als die Welt auszuschließen, indem man sich was in die Ohren steckt. Schreiber brauchen so etwas einstweilen!

Das Kukako hat natürlich meinen Grünfimmel geerbt. Jeder der drei hat ein grünes Häubchen oder Jäckchen. Wir sind in jeder Hinsicht bestens auf einander abgestimmt. Aber das wundert jetzt niemanden, oder? 😉

Diese famose Einsicht in das Handgepäck eines Reisebloggers wurde Ihnen durch ein #Blogstöckchen angetan. Danke an Elke vom Meerblog fürs Zuwerfen. Ich tue dies ebenfalls in guter alter Kettenbriefmanier (wann kommt das eigentlich mal aus der Mode?!) und bitte um Posts zum Thema „Welche drei Dinge nimmst du immer mit auf Reisen?“. Das Stöckchen geht an Monika von Travel World Online (drei Dinge, dein Mann zählt nicht ;)), Anita von Travelita und Katharina vom Niederlandeblog, die bestimmt mindestens ein Ding aus den Niederlanden immer mit sich herumträgt… Man verweise noch auf die Wurzel dieses Kettendingsübels: die Outdoorseite 😉

Hoffe, ihr hattet trotzdem Spaß am Lesen 😉

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