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	<title>Claudi um die Welt</title>
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		<title>Reisetipp: Mittsommernacht in Skandinavien</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 16:58:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/05/reisetipp-mittsommernacht-in-skandinavien.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/mittsommer.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="mittsommer" title="" /></a>Wenn die Nacht zum Tag wird, lodern die Feuer in Skandinavien besonders hoch.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/mittsommer.jpg" alt="mittsommer" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12473" /></p>
<p><strong><em>- Anzeige -</em></strong></p>
<p>Wenn die Nacht zum Tag wird, lodern die Feuer in Skandinavien besonders hoch. Als wäre es nicht hell genug am längsten Tag des Jahres, an Mittsommer, entzünden Schweden, Finnen, Norweger und Dänen an Stränden und Fjorden wahre Freudenfeuer. Der längste Tag wird zur längsten Nacht und umgekehrt &#8211; überhaupt, es gibt eigentlich keines von beiden mehr.</p>
<p><strong>Mittsommer an schwedischen Maibäumen</strong><br />
In Schweden werden am 23. Juni landesweit Maibäume aufgestellt und Haus und Hof mit Wildblumen und Kräutern geschmückt. Wie zur Walpurgisnacht tanzt man hier um den Maibaum und der strahlenden Jahreszeit entgegen. Das alte germanische Sonnenwendfest erfreut sich hier <a href="http://skandinavien.eu/reportagen/schweden/mittsommernacht.html" rel="nofollow" title="Mittsommer in Schweden" target="_blank">großer Beliebtheit</a>. </p>
<p><strong>Johannisfeuer in Norwegen</strong><br />
An Norwegens Ostküste dagegen steigen die Sonnenanbeter gern in die Boote und genießen den Anblick der Johannisfeuer vom See oder Meer aus. Besucher sind immer gern willkommen, doch sollten sie eines beachten: So ausgelassen man hier auch feiern mag, Alkohol ist für die Schweden und Norweger nicht drin. In der Öffentlichkeit greift hier niemand zur Flasche. Es gibt auch ohnehin genug Spaß am Lagerfeuer. </p>
<p><strong>Schlaflos in Finnland</strong><br />
Auch die Finnen stehen an Mittsommer Kopf. Keiner geht schlafen &#8211; warum auch, wenn um 4 Uhr morgens noch die Sonne über dem Horizont steht. Stattdessen wird gesungen, getanzt und gefeiert. Knapp zwei Monate dauert das Naturschauspiel der &#8220;weißen Nächte&#8221;, doch der Auftakt am 22. Juni wird besonders ausgelassen zelebriert. </p>
<p>In der Hauptstadt Helsinki erfüllt der Duft von knisterndem Tannengrün die Luft und lodern die Johnannisfeuer in den dämmrigen Himmel. Romantische Sonnenuntergangsstimmung für die nächsten 60 Tage, ist den Finnen ein trifftiger Grund für Jubelstimmung und Kirmesatmosphäre. Bester Ort zum Feiern soll die Helsinki vorgelagerte Insel Seurasaari sein. In einem Freilichtmuseum werden zum Freudenfeuer Musik und Folklore gegeben. Es wird getafelt und geschmaust, die hohen Alkoholpreise schnell runtergespült.</p>
<p>Und wen die Mücken nicht zerstochen haben, der wird zum nächsten yötön yö, der &#8220;Nacht ohne Nacht&#8221; sicher wiederkommen und ums Feuer tanzen, das Fest der Fruchtbarkeit und des Lichtes, das Fest des Heiligen Johannes &#8211; die Sommersonnenwende &#8211; auf skandinavisch mitfeiern.</p>
<p>Mehr Infos über Mittsommer in Nordeuropa und ganz <a href="http://skandinavien.eu" title="Skandinavien-Infos" rel="nofollow" target="_blank">Skandinavien </a></p>
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		<title>Reisetipp Tasmanien: Himbeerwürstchen zum Frühstück</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/05/reisetipp-tasmanien-himbeerwuerstchen-zum-fruehstueck.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/himbeer-te.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="himbeer-te" title="" /></a>Was machen, wenn es Winter wird auf einer Paradiesinsel in Australien? Durchfuttern!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/himbeer-te.jpg" alt="himbeer-te" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12429" /><br />
Tasmanien, eine der schönsten und zudem wenig überlaufenen Inseln am Ende der Welt hat mein Herz im Sturm erobert. Als ich <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/category/tasmanien/" title="Claudi in Tasmanien">2008 kurz vor Wintereinbruch</a> das Eiland unter Australien besuchte, wurde es bereits kühl an den Traumstränden und nasskalt in den Wanderparadisen Tasmaniens. Was macht man dann? Gar nicht erst anreisen wäre wohl der größte Fehlschluss, denn der siebte Bundesstaat Australiens lockt gerade in der kühleren Jahreszeit mit Gemütlichkeit und hohem Genussfaktor. In der saubersten Luft der Welt, so will es die Werbung des „Natural States“, gedeiht so manch leckerer Tropfen an den Reben, wandern die Austern direkt von der Farm in den Mund und wer noch niemals Himbeerwürstchen zum Frühstück hatte, darf sich glücklich schätzen, auf diesem kulinarischen Kleinod gelandet zu sein.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_hobart_schiffe.jpg" alt="tasmanien_hobart_schiffe" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12441" /></p>
<p><strong>Britisches Erbe: Fish &#038; Chips</strong></p>
<p>Meine kulinarische Rundfahrt startete in der Inselhauptstadt Hobart, wo morgens die Fischer randvolle Krabbenkörbe, Austern und selbstverständlich auch frische Fische an Land bringen. Verarbeitet und verspeist werden darf der Fang in einer der kleinen Fish &#038; Chips-Buden direkt am Pier oder in einem der exquisiten Hafenrestaurants am Victoria Dock. Wer seine Portion nicht schafft, bekommt Hilfe von den Möwen. Wer eine Portion schaffen möchte, so wie ich, muss um sein Essensvorrecht kämpfen – gegen die Möwen!</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_fish-chips.jpg" alt="tasmanien_fish-chips" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12433" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_hobart_möwen.jpg" alt="tasmanien_hobart_möwen" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12440" /></p>
<p><strong>Austern &#8211; Im Dutzend billiger</strong></p>
<p>Fish &#038; Chips esse ich ja gern. Rohes aus dem Meer eher nicht. Dennoch muss ich sagen: so eine Farm ist spannend, ich konnte an den Austernbänken zuvor vorbeipaddeln. Hinterher erzählte der Austernfamrer einiges über das Züchten von Abalone und Austern und dass beides natürlich nach Hühnchen schmecke. Zu meinem Job gehört es dann leider auch, das angebotene Meeresgetier wenigstens zu probieren. Mit viel Zitrone blieb der Glibber in Mund und Magen&#8230; aber bitte nicht mehr als eine davon! Entlang der Ostküste und auf der Freycinet-Halbinsel werden Feinschmecker jedenfalls fündig. Diverse Austernfarmen verkaufen zu Spottpreisen, im Duzend billiger und bereits geknackt. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_freycinet_austernfarm.jpg" alt="tasmanien_freycinet_austernfarm" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12439" /></p>
<p><strong>Lachs mit asiatischer Note</strong></p>
<p>Die Ess-Route führte weiter entlang der menschenleeren weißen Strände mit den leuchtend roten Findlingen vorbei an den grünen Schafsweiden Scottsdales und westwärts durch die Wälder des Nordostens. Irgendwo im Nirgendwo der dünn besiedelten Insel macht ein kleiner Wegweiser auf die Lachsfarm 41° South aufmerksam, die mit geräucherten Fischhappen zwar Gaumenfreunde anzieht, aber den Erlös der Fischzucht lieber in den besonders langsam wachsenden Lebenstraum einer Ginsengfarm investiert. Die Wurzeln des asiatischen Allheilmittels benötigen so viel Zeit und Pflege, dass die Lachse derweil das Geschäft über Wasser halten müssen, bis auf Tasmanien auch endlich Gingsengtee produziert wird.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_bay-of-fires.jpg" alt="tasmanien_bay-of-fires" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12437" /></p>
<p><strong>Alles Käse, aber würzig</strong></p>
<p>Auf ausgefallene Geschmäcker haben sich die Australier hier unten ganz offensichtlich spezialisiert, denn nur einige Kilometer entfernt stehen in der Ashcrove Käserei 25 exotische Käsesorten zur Verkostung und Mitnahme bereit. Mit wildem Wasabi, rotem Outback-Staub, durftendem Lavendel oder grobem Buschpeffer verfeinerter Cheddar ist der Renner im angeschlossenen Shop der kleinen Molkerei. Mein Highlight war tatsächlich der Wasabi-Käse, den ich in der Geschmacksform in Deutschland noch nicht gefunden habe.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_ashcrove-käse.jpg" alt="tasmanien_ashcrove-käse" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12436" /></p>
<p><strong>Himbeerwürstchen oder Himbeersöckchen?</strong></p>
<p>Käse ist vermutlich das einzige, was die Himbeerfarm in der Nähe von Elizabeth Town nicht mit ihren Früchten fusioniert hat. Ansonsten führt diese Farm neben den ganz normalen Beeren zum Sammeln und Naschen einige Formen der Himbeerverarbeitung, an die mancher Besucher nicht zuerst denken würde. Himbeereis, Himbeerpfannkuchen und Himbeersaft – nichts Neues. Aber wie wäre es mit Himbeerwürstchen zum Frühstück? Ich habe überlegt, leider zu lange – wie immer, aber der Gedanke an Fleisch mit Himbeersoße war mir dann doch zu abwegig. Im Farmcafe wird das jedenfalls angeboten, genauso wie Himbeeressig und –öl und ein kräftiger Himbeerschnaps für die Verdauung danach. Mit einem Paar duftenden Himbeersöckchen in der Souvenirtüte konnte ich schließlich den weiteren Weg durch die Weiten der bläulich schimmernden Eukalyptushaine bestreiten. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/himbeern.jpg" alt="himbeern" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12428" /></p>
<p><a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2008/05/tasmanien-fotos2.html" title="Mehr Fotos von Tasmanien"><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/02/fotobanner.jpg" title="Mehr Fotos von Tasmanien" alt="Mehr Fotos von  Tasmanien"></a></p>
<p><strong>Wein von under Down Under</strong></p>
<p>Im Anschluss und vor allem zum Abschluss einer Schlemmertour durch Tasmanien sollte auf keinen Fall der passende Wein zum Lamm-, Känguru- oder Sellerieschnitzel fehlen. Im kühlen Seeklima der Insel gedeihen Chardonnays, Pinots und Sauvignons auf über 250 Weingütern, die den berühmten Festlandweinen international kaum noch nachstehen. Direkt beim Winzer darf verkostet und gepicknickt werden – auch schon um 10 uhr morgens. Das ist so meine Zeit, warum auch immer. Ich mochte vor allem die weißen fruchtigen Sauvignons. Die Güter liegen allesamt so idyllisch, dass man locker bis zum Mittag unterm Eichenbaum sitzen bleiben kann.  </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/05/tasmanien_wein-fass.jpg" alt="tasmanien_wein-fass" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12443" /></p>
<p>Auf dem Weg zurück in die Inselhauptstadt erhaschte ich noch den ein oder anderen Blick auf die rotgetupften Apfelplantagen und die leeren Hopfengestelle der Inselbrauerei Cascade. Ein solches trank ich am letzten Abend in Hobart zu einem weiteren Päckchen Fish &#038; Chips, gierig beäugt von den Hafenmöwen.</p>
<p><strong>Na, wer hat jetzt Hunger und möchte freiwillig nach Tasmanien zur Himbeerwürstchen-Verkostung jetten?</strong></p>
<p>    <em><br />
Lust auf mehr Reiseberichte von Trauminseln? Dann schaut mal bei <a href="http://www.travelworldonline-traveller.com/2013/05/die-inseln-der-welt-umgeben-vom-meer.html" title="Insel-Sammlung" target="_blank">Travel World Online</a> vorbei. Dort gibt es im Rahmen einer Blogparade viele weitere Inselparadiese zu entdecken.</em></p>
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		<title>Fotos: Irland-Roadtrip im Seitenspiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 21:53:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_seitenspiegel.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="Irland_seitenspiegel" title="" /></a>Von Cork über die Kerry Mountains bis nach Donegal - Irland aus einer anderen Perspektive.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_seitenspiegel.jpg" alt="Irland_seitenspiegel" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12394" /></p>

<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0009/' title='Irland_2012_0009'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0009-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Autobahn von Dublin ins Herz der Insel" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0011/' title='Irland_2012_0011'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0011-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irland_2012_0011" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0045/' title='Irland_2012_0045'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0045-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tullamore - ohne die Destille" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0069/' title='Irland_2012_0069'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0069-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tullamore - Blumen an jedem Haus" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0078/' title='Irland_2012_0078'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0078-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rock of Cashel" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0540/' title='Irland_2012_0540'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0540-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Enge Vegetation auf dem Ring of Kerry" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0573/' title='Irland_2012_0573'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0573-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Glengarriff" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0577/' title='Irland_2012_0577'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0577-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hortensien gehören in jeden gut gepflegten Irischen Vorgarten" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0591/' title='Irland_2012_0591'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0591-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Atlantik-Blick" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0636/' title='Irland_2012_0636'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0636-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mehr Montbretien. Verwandte der Fresien." /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0658/' title='Irland_2012_0658'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0658-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ring of Beara" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0667/' title='Irland_2012_0667'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0667-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gepunktete Schafe am Ring of Beara" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0782/' title='Irland_2012_0782'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0782-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Montbretien - ÜBERALL!" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0848/' title='Irland_2012_0848'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0848-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Brücke von Portmagee nach Valentia Island" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_0956/' title='Irland_2012_0956'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_0956-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Valentia Island - kleiner Rundweg" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1000-2/' title='Irland_2012_1000'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1000-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grüne Insel!" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1001/' title='Irland_2012_1001'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1001-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fähre von Valentia Island zum reenard Point" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1019/' title='Irland_2012_1019'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1019-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nähe Waterville, Ring of Kerry" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1172/' title='Irland_2012_1172'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1172-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick auf Puffin Island von der Skelig Road aus" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1189/' title='Irland_2012_1189'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1189-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Regenbogen über Irland" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1207/' title='Irland_2012_1207'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1207-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skelig Road, kleiner Seiten-Rundweg auf dem Ring of Kerry" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1240/' title='Irland_2012_1240'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1240-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sneem, Ring of Kerry" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1485-2/' title='Irland_2012_1485'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1485-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irland_2012_1485" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1677/' title='Irland_2012_1677'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1677-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Parkplatz vor dem Cliffs of Moher" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1776/' title='Irland_2012_1776'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1776-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Burren" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1849/' title='Irland_2012_1849'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1849-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="College-Hostel in Galway" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1850/' title='Irland_2012_1850'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1850-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="College-Hostel in Galway" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_1871/' title='Irland_2012_1871'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_1871-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Keltische Kreuze" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2039/' title='Irland_2012_2039'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2039-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dunfanaghy, Co. Donegal" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2056/' title='Irland_2012_2056'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2056-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Glenveagh National Park in Donegal" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2313/' title='Irland_2012_2313'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2313-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Horn Head - hohe Klippe bei Dunfanaghy, Donegal" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2322/' title='Irland_2012_2322'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2322-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bucht von Dunfanaghy, Donegal" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2679/' title='Irland_2012_2679'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2679-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irland_2012_2679" /></a>
<a href='http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/fotos-irland-roadtrip-im-seitenspiegel.html/irland_2012_2682/' title='Irland_2012_2682'><img width="108" height="110" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Irland_2012_2682-108x110.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irland_2012_2682" /></a>

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		<title>Reisetipp: Es gibt Verrückte &#8211; und es gibt Taxifahrer</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 16:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/reisetipp-es-gibt-verruckte-und-es-gibt-taxifahrer.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/taxi.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="taxi" title="" /></a>Auf meiner Weltreise habe ich festgestellt: Taxifahrten sind fast immer mit einem Abenteuer verbunden ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/taxi.jpg" alt="taxi" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12333" /><br />
Schon allein in Berlin in ein Taxi zu springen, kann einen eine ganz neue Welt der Erkenntnis einbringen. Auf meiner Weltreise habe ich festgestellt: Taxifahrten sind fast immer mit einem Abenteuer verbunden und in fast jedem Land der Erde gehören die Fahrer einem ganz bestimmten Schlag an, der sie zu ihrem Beruf geführt hat.</p>
<p>Je weiter die Reise vom eigenen Heimatkontinent wegführt, desto wahrscheinlicher die Notwendigkeit, ein Taxi nehmen zu müssen. Und dann nimmt man also das Schreiben vom Hotel oder den Zettel mit der Adresse, zeigt sie dem arglos blickenden Fahrer und begibt sich voller Vertrauen auf dessen Fahrkünste und Ortskenntnisse auf unbekannte Straßen. Wenn man einen kompetenten Mann hinterm Steuer erwischt hat, ist man binnen Minuten am gewünschten Ziel. Aber wehe, der arglose Blick verbarg ein argloses Hirn! </p>
<p><strong><br />
Auf der syrischen Überholspur</strong><br />
Sollte man beispielsweise einen Trip nach und in Syrien geplant haben (<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/category/syrien/" title="ich zum Beispiel!">es gibt Leute, die tun das</a>), kann es schon mal sein, dass Achmed am Steuer sitzt. Er lächelt mit dem schon erwähnten arglosen freundlichen Blick durch die verbliebenen Zähne. Achmed kennt das Ziel. Also heißt es anschnallen und los! Moment! Anschnallen? Das geht nicht. Es gibt keine Gurte. Da bleibt nur ein Stoßgebet, auf dass Achmed vorsichtig fahren möge. Achmed fährt mit Allah und gibt Gas. Die Autobahn vom Flughafen zur Innenstadt Damaskus erlaubt 100 kmh. Achmed düst mit 180 über die unmarkierte Fahrbahn. Ein weiteres Stoßgebet. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/damaskus_verkehr.jpg" alt="damaskus_verkehr" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12336" /></p>
<p>Vom Eselkarren bis zum neuesten Sportmodell sucht sich hier jeder seinen Weg. Hupen hilft. Beten auch. Gott, Buddha und Allah sei Dank, die Stadt ist in Sicht. Man hört sie auch. Lauter Achmeds hupen sich durch die dichten Straßen. Achmed schimpft auf den &#8220;Donkey&#8221;, der ihm grad die Vorfahrt genommen hat, biegt dann in die Straße des 26. Mai ein und hält akkurat vor der Hoteltür. Da zahlt man doch gerne 300 Pfund (3 Euro) &#8211; für die Fahrt und das eigene Leben.</p>
<p><strong>Kundenaqukise auf Indisch</strong><br />
Achmed war zumindest ehrlich. In Bombay sind die Taxifahrer schon etwas geschäftstüchtiger. Ein ausgeklügeltes System sorgt dafür, dass sogar zwei Personen an der Fahrt verdienen: der Fahrer und der Reiseführer. Letzterer ist für die Akquise zuständig. Er empfängt die Touristen schon am Ausgang des Flughafens und nutzt schamlos deren Orientierungslosigkeit aus. Selbstverständlich bringt er sie zum besten und ehrlichsten Taxi der Stadt. Bis dahin dachte man noch, Johnny wäre der Fahrer. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Indien-tuktuk.jpg" alt="Indien-tuktuk" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12338" /></p>
<p>Aber der sitzt schon im Taxi. Und dann erzählt Johnny von sich, seiner Familie, dass das gewählte Hotel schlecht sei und er ein besseres kenne und so weiter. Die Fahrt scheint unendlich lang und als man endlich bezahlen will, handelt Johnny den Preis aus. Unverschämt viel, aber man gibt naiver Weise am ersten Tag gerne. Nicht doch, das war nur für seinen Freund, den Fahrer, er als Reiseführer müsse ja auch von was leben! Sicher, noch mal 500 Rupien (7 Euro) für das Schlitzohr auf dem Beifahrersitz.<br />
<strong><br />
Mit Mickey Mouse durch Tokio</strong><br />
Taxi fahren ist eine der bequemste Arten, eine neue Stadt zu erkunden. Dabei gilt: Je uninformierter der Fahrer, desto mehr sieht man. In Tokio beispielsweise kann man sich schon mal verfahren. Die meisten Taxen sind daher mit Navigationssystem ausgerüstet. Aber es gibt immer einen Fahrer, der macht es noch auf die gute alte Papierplantour. Er fitzelt sich durch ein dickes Buch in Postkartenformat, Quadratzentimeter für Quadratzentimeter durch <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/03/i-like-chopin.html" title="Claudi in Tokio">die größte Stadt der Welt</a>. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Japan-115.jpg" alt="Japan-115" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12339" /></p>
<p>Und wie er auf diesem Format etwas erkennt? Er steigt an der dritten roten Ampel aus und holt eine Lupe aus dem Kofferraum &#8211; ohne die weißen Handschuhe zu beschmutzen. Man kann sich das schmunzeln kaum verkneifen. Als er dann nach einer halbstündigen Stadtrundfahrt noch immer nicht das Hotel gefunden hat, greift er zu härteren Maßnahmen: anrufen. Man möchte erwarten, er zückt nun ein Handy und alles ist paletti, aber dieser Fahrer steuert auf eine Telefonzelle zu. Ziel erreicht, in jedem Sinne, denn das Hotel ist gleich daneben. Da muss er dann selbst auch lachen.<br />
<strong><br />
Aloha und immer mal ein &#8220;Yeah&#8221;</strong><br />
Japaner sind sehr höflich und zurückhaltend, sie würden nie mit dem Fahrgast schwatzen. Ganz anders im Aloha-State Hawaii. Da sitzt Leo hinter dem Steuer eines Shuttle-Busses und hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Gäste in erster Linie zu unterhalten und in zweiter Linie am gewünschten Hotel abzusetzen. Leo findet &#8220;einfach nur fahren&#8221; langweilig. Das machen die anderen schon. Er nimmt ausschließlich &#8220;freundliche und intelligente Leute&#8221; an Bord und stellt sie vor die Wahl, entweder seine Kindheitsgeschichte zu hören oder etwas über Honolulu zu erfahren. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/maui-flughafen.jpg" alt="maui-flughafen" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12340" /></p>
<p>Zur musikalischen Untermalung bietet Leo Heavy Metal oder &#8220;laute spanische Musik&#8221; an &#8211; beides wird sich als Hula-Musik aus dem lokalen Radio herausstellen. Und während er seine Kindheitsgeschichte rekapituliert und man sich langsam fragt, was der Mann eigentlich raucht oder einnimmt, hält nebenan ein voller Reisebus. Leo versucht ernst zu wirken und bittet seine Gäste, freundlich zu lächeln und denen da drüben einen glücklichen Bus vorzugaukeln. Er wisse, dass das viel verlangt sei, aber das ist sein Job: Die anderen ködern mit einer fröhlichen Vorzeigekundschaft. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/Hawaii-aloha-leis.jpg" alt="Hawaii-aloha-leis" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12337" /></p>
<p>Ja, am liebsten hätte er, dass alle im Bus mit ihm singen, aber es reicht auch ein &#8220;Yeah&#8221; hier und da als Bestätigung, dass die Fahrgastgemeinschaft im Geiste bei ihm ist. Und tatsächlich, die Gäste machen kichernd mit und sei es nur, um nicht Opfer von Leos Spekulationen und Philosophien über den gemeinen Fahrgast zu werden. Denn Leo macht sich so seine Gedanken über die einzelnen &#8220;Parteien&#8221;, die er hier kutschiert. Die &#8220;José-Partei&#8221; zum Beispiel war nicht am vereinbarten Abholplatz aufegtaucht &#8211; Josés Pech, denn nun werden er und alle Mexikaner durch den Kakao gezogen. Taumelig vom Lachen und mit einem geradezu befreienden &#8220;Yeah&#8221; verlässt man nach einer langen Fahrt den Kleinbus und weiß nicht genau, ob man wirklich noch mal mit diesem Clown mitfahren würde oder nicht. Aber irgendwann braucht eben jeder ein Taxi. </p>
<p><em><br />
p.s. Diese Geschichte ist natürlich exemplarisch, dient einem rein unterhaltsamen Zweck und möchte den Berufsstand der Taxifahrer nicht diskriminieren.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reisetipp: Eine Hurtigrutenfahrt muss keine Kreuzfahrt sein</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 19:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hurtigruten]]></category>
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		<category><![CDATA[Schifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[schiffsreise]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/04/reisetipp-eine-hurtigrutenfahrt-muss-keine-kreuzfahrt-sein.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/norwegen_hurtigruten.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="norwegen_hurtigruten" title="" /></a>Was soll es denn werden: eine teure Kreuzfahrt mit Vollverpflegung oder doch nur einen Mitfahrtgelegenheit nach Norden?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/norwegen_hurtigruten.jpg" alt="norwegen_hurtigruten" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12183" /></p>
<p>Eine Hurtigruten-Kreuzfahrt soll es also sein? Das ist ein heerer Traum, den viele Skandinavien- und Schiffsfans träumen. Was also ist das Besondere? Zum einen, dass es sich hierbei eigentlich nicht um eine Kreuzfahrt im klassischen Sinne handelt. Kein Käpitans-Dinner, keine Abendgarderobe, keine Animation. Aber sehr wohl die täglich dreifache (sehr verhaltene) Schlacht am Buffet und das Schwelgen aufs Meer, die Landgänge und ein Reiseleiter, der immer durchsagt, wann es wo  lang geht. Kein Sascha Hehn, aber in der Art <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/hurtigruten_buffet_fische.jpg" alt="hurtigruten_buffet_fische" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12176" /></p>
<p><strong>Von solchen Passagieren und solchen Passagieren</strong></p>
<p>Ich habe auf meinen beiden Hurtigruten-Fahrten gelernt, dass es Passagiere und Tagespassagiere gibt. Die einen sind Familien oder Pärchen aus England, Deutschland und der ganzen Welt, die mal die naturbelassene Schönheit der norwegischen Küste bestaunen wollen, mehrere Tage lang. Die anderen sind Norweger, die von einem Ort zum nächsten, evt. auch in den Urlaub wollen und Transport benötigen, der etwas schneller ist als die Busse oder auch das eigene Auto, mit denen man um jeden einzelnen Fjord (und davon gibt es Tausende) herumkurven muss. Einen Schiffsarzt, habe ich erfahren, gibt es übrigens nicht an Bord der klassischen Route. Warum auch? Alle paar Stunden wird angelegt, wo Ärzte zum Hafen beordert werden können. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hurtigrute_kabine.jpg" alt="norwegen_hurtigrute_kabine" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12130" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_14.jpg" alt="norwegen_14" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12126" /></p>
<p>Jeder kann an Bord die Bar, die Bibliothek, das Cafe und das Restaurant nutzen. Passagiere schlafen in Kabinen, Tagespassagiere schlafen auf den Bänken der Lounges. Das tat ich vor einigen Jahren auch, es ist nicht so warm wie eine Kabine, aber machbar. Daneben schlummern dann noch die Autofahrer. Die Fahrzeuge warten unten auf Deck 2, während die Fahrer sich im Schiffscafe einen Kaffee holen oder bei Übernachtfahrten von den Karaoke-Gesängen der Mitfahrer in den Schlaf singen lassen. Geweckt werden sie von den Passagieren, die aus jedem Fenster des Schiffes, aber am liebsten von der Panoramalounge aus, in die nasse Unendlichkeit blicken wollen. Oder auf einen Berghang. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/hurtigruten_norwegen_cafe.jpg" alt="hurtigruten_norwegen_cafe" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12179" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/hurtigruten_norwegen_suesses.jpg" alt="hurtigruten_norwegen_suesses" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12181" /></p>
<p>Gehalten wird alle paar Stunden, je nördlicher man auf der Norwegenküsten-Route kommt, desto weniger erkennt man in den Häfen Leben. Es ist aber im kleinsten Dorf noch einer da, um beim Ein- und Ausladen zu helfen. Im Winter erkennt man das Leben in den Dörfern an den vielen Lichtern. Jede Hütte hat mindestens 3 Laternen vor der Veranda und drinnen scheint es ebenfalls hell und warm. Polarwinter muss man sich schön machen, sonst drückt’s aufs Gemüt. </p>
<p><strong><br />
Kreuzfahrt oder einmal bis zum nächsten Hafen</strong></p>
<p>Es ist teuer, keine Frage. Die 11-tägige Fahrt, Vollpension auf einem Schiff, das alles an Verpflegung mitnimmt und gut geschultes Personal führt, kostet natürlich was. Vor allem im ohnehin nicht gerade günstigen Reiseland Norwegen. Aber eine Hurtigrutenfahrt MUSS nicht 11 Tage dauern, sie muss auch nicht von Bergen bis Kirkenes verlaufen. Niemand wird gezwungen in Cafe oder Restaurant zu speisen. Man kann innerhalb dieser Route jederzeit auf- und abspringen, allerdings nicht ganz wie in die Londoner Busse. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/hurtigruten_kirkenes_terminal.jpg" alt="hurtigruten_kirkenes_terminal" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12178" /></p>
<p>Solche Tagesfahrten sind als reiner Transport nicht wirklich teurer als eine Busfahrt und vor allem schneller und bequemer. Für Nordnorwegen-Reisende ist das eine grandiose Option der Fortbewegung. Einfach im Hafen aufs Schiffchen warten, reinspazieren und  wie in einer Hotelrezeption mal eben eine Weiterfahrt wünschen. Solange wie man möchte und es sich leisten kann. Fahrrad, Motorrad und Auto dürfen auch mit – aber dann vorher mal in einem Reisebüro oder der nächsten Touristen-Info anfragen und vorbuchen lassen.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/hurtigruten_einsteigen.jpg" alt="hurtigruten_einsteigen" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12177" /></p>
<p>Ausflüge für die Landgänge kann man an Bord beim Reiseleiter (schönes Wort auf Norwegisch „Reiseleder“) buchen oder eben nicht. Auf eigene Faust so ein Hafenstädtchen wie Tromsö erkunden, ist gar kein Problem. Natürlich kann man auch einfach via Internet (kostenloses WLAN an Bord) sich selbst einen Tourveranstalter suchen und etwas klarmachen. Vermutlich nicht günstiger als der Hurtigruten-Großabnehmer-Rabatt.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/04/norwegen_06.jpg" alt="norwegen_06" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12182" /></p>
<p><strong>Bis ins Polarmeer&#8230; und noch viel weiter<br />
</strong><br />
Die Hurtigrutenflotte besitzt 11 Schiffe, die an der norwegischen Küste sommers wie winters rauf und runterfahren. Jeweils 5 nach Norden und 6 nach Süden, es kommt einem täglich eins davon entgegen. Quasi wie die Berliner Ringbahn, nur regelmäßiger und eben auch im Winter. Darüber hinaus gibt es Expeditionsschiffe wie die Fram (benannt nach der großen alten Lady mit der Amundsen diverse Polarexpeditionen machte), mit denen man in die arktischen Gewässer schippern kann – sogar in die Antarktis! Diverse andere Routen werden bestritten, mittlerweile geht es sogar in wärmere Gefilde nach Südeuropa. Aber eigentlich gehören für mich Schiffe mit Namen wie Midnatsol, Nordkapp, Trollfjord und Polarlys in den Norden oder zumindest in kühlere Gewässer, zur rauen Natur, einfachen, unkomplizierten Komfort und Menschen. </p>
<p><strong>Und, wann checkt ihr ein?</strong></p>
<p>Mehr Info, Preise und Kataloge gibt es bei den <a href="http://www.hurtigruten.de/" title="Hurtigruten Homepage" target="_blank">Hurtigruten</a> selbst.<br />
<em>Diese Recherchereise wurde freundlicherweise von Hurtigruten unterstützt, ich danke dafür.</em></p>
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		<title>Am Rande: Das Kukako mit Grün und allem Pipapo</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 19:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/am-rande-das-kukako-mit-grun-und-allem-pipapo.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/kukako.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="kukako" title="" /></a>Ich stelle vor: mein trio infernale, das mich auf jeder Reise begleitet. Mit diesen Drei wird es ein höllisch guter Trip.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/kukako.jpg" alt="kukako" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11923" /><br />
Das Kukako ist mein Trio infernale. Ohne die drei geht keine Reise. Und nur zu viert sind wir höllisch gut unterwegs. Dieses Triumvirat der Kunststoffherstellung begleitet mich auf jeder Reise, sei&#8217;s in den eiskalten <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2010/06/shoot-all-the-clowns.html" title="Norwegen">Norden Europas</a>, die schwüle Hitze <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2008/05/dragon-attack.html" title="Singapur">Singapurs</a>, den <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2007/11/desert-rose.html" title="Jemen">staubigen Jemen</a> oder zu den flohreichen Felsenkirchen <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2008/12/this-is-hell.html" title="Äthiopien">Äthiopiens</a>. Ich schätze ihre Zuverlässigkeit, Geselligkeit und vor allem ihre inneren Werte.</p>
<p>Im Ku steckt flüssiges Blau und die Macht des geschriebenen Wortes. Seine Ursprünge hat Ku in Kroatien, mein spezieller Vertreter hat jedoch lange Zeit in China verlebt. Er wechselt öfter sein Outfit, modebewusst würde ich ihn jedoch nicht nennen. Ohne Ku könnte ich meinen Job nicht machen, keine Postkarten schreiben, Langeweile mit Sudoku überbrücken oder Notizbücher bekritzeln. Ein <strong>Ku</strong>gelschreiber muss immer mit oder wird sofort nach Reiseantritt erworben.</p>
<p>Ka hat in den letzten Jahren ganz schön zugelegt. Auf der ersten Reise war sie noch klein, hatte sich auch einen anderen Namen gegeben, Ixus war ihr da noch gut genug. Heute möchte sie mit allen drei Vornamen angesprochen werden. Ich kürz die zu ihrem Ärger immer ab. Wer will schon ständig nach Elegantia Ordinarianne Sahnestück rufen? So sehr sich meine EOS wie eine Diva aufführt, so schätz ich doch ihr Innerstes. Sie ist sehr feinfühlig, ein echtes Sensibelchen, aber auch vielschichtig, und natürlich kompliziert. Man muss sie zu nehmen wissen, sonst macht die Dame mal grad gar nichts.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/kukako_2.jpg" alt="kukako" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11924" /></p>
<p>Die Ka verursacht zunehmend schweres und sperrigeres Gepäck, weil sie alle möglichen Extras haben muss. Manchmal besteht die sogar auf einen eigenen Koffer. Ohne Ka würde ich euch längst nicht soviel von der Welt zeigen können, das steht mal fest. Eine <strong>Ka</strong>mera geht stets mit mir auf Reisen, sonst fehlt mir was im Gesicht. Außerdem geht die Stimmung vor die Hunde, wenn ich nichts knipsen kann. Als meine Kamera einmal in <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2008/08/killing-loneliness.html" title="Helsinki">Helsinki </a>ausfiel, war der ganze Trip im Eimer. Keine andere konnte sie mir ersetzen, das war schlimm!</p>
<p>Ko ist der Dritte im Bunde. Er ist sehr flexibel, längst nicht so eine Diva wie Ka. Ko ist schmal, schlicht und darf ganz nah an mich ran. Er behütet mich vor dem Lärm der Welt, plärrenden Kleinkindern bzw. miauenden Katzen im Flieger und gibt mir das wohlige Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Er ergänzt Handy, Player oder Notebook und hat immer was Gutes dabei, damit ich gut drauf bin. Da für mich Reisen ohne Musik nicht möglich ist, muss ein Ko immer mit. Ko reist bereits in 10. oder 12. Generation mit mir, denn Kos haben nur eine begrenzte Zahl an Jahren. Ihre Flexibilität büßen sie durch ihre geringe Belastbarkeit ein. <strong>Ko</strong>pfhörer sind einfach die größte Erfindung seit Heavy Metal erstmalig aufgespielt und sofort zur Lärmbelästigung erklärt wurde. Nichts ist schöner, als die Welt auszuschließen, indem man sich was in die Ohren steckt. Schreiber brauchen so etwas einstweilen!</p>
<p>Das Kukako hat natürlich meinen Grünfimmel geerbt. Jeder der drei hat ein grünes Häubchen oder Jäckchen. Wir sind in jeder Hinsicht bestens auf einander abgestimmt. Aber das wundert jetzt niemanden, oder? <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Diese famose Einsicht in das Handgepäck eines Reisebloggers wurde Ihnen durch ein <a href="https://twitter.com/search?q=%23blogst%C3%B6ckchen&#038;src=typd" title="#Blogstöckchen auf twitter" target="_blank">#Blogstöckchen</a> angetan. Danke an <a href="http://meerblog.de/welche-drei-dinge-gehen-mit-auf-reisen/" title="Meerblogs Drei Dinge, die mitreisen" target="_blank">Elke vom Meerblog</a> fürs Zuwerfen. Ich tue dies ebenfalls in guter alter Kettenbriefmanier (wann kommt das eigentlich mal aus der Mode?!) und bitte um Posts zum Thema „Welche drei Dinge nimmst du immer mit auf Reisen?“. Das Stöckchen geht an <a href="http://www.travelworldonline-traveller.com" title="Travel World Online" target="_blank">Monika von Travel World Online</a> (drei Dinge, dein Mann zählt nicht <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), <a href="http://www.travelita.ch/" title="Travelita" target="_blank">Anita von Travelita</a> und <a href="http://www.niederlandeblog.info/" title="Niederlandeblog" target="_blank">Katharina vom Niederlandeblog</a>, die bestimmt mindestens ein Ding aus den Niederlanden immer mit sich herumträgt… Man verweise noch auf die Wurzel dieses Kettendingsübels: die <a href="http://outdoorseite.de/diese-drei-sind-immer-mit-dabei/" title="Outdoorseite" target="_blank">Outdoorseite</a> <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Hoffe, ihr hattet trotzdem Spaß am Lesen <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Reach Out For The Light</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 16:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/wie-ich-hurtig-dem-polarlicht-nachjagte.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/polarlicht_abfotografiert.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="polarlicht_abfotografiert" title="" /></a>Das Nordkap, ja! Aber noch viel wichtiger: das Nordlicht. Stundelang starre ich in den nächtlichen Himmel...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/polarlicht_abfotografiert.jpg" alt="polarlicht_abfotografiert" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12132" /><br />
Boah, sowas passiert echt nur mir! Zur Sicherheit noch einen Akku für die Kamera in den Leih-Thermoanzug gesteckt. Man weiß ja nie, was man nachts aufm Schlitten alles fotografieren kann. Und hinterher aus dem Ding gepellt und alles vergessen. Akku inklusive. Zum Glück schlepp ich ja drei davon durch die Welt. Da waren’s nur noch zwei, denn die Übergabe mit den Husky-Farmern hat natürlich kurz vor Abfahrt des Schiffes nicht mehr hingehauen.</p>
<p>Nach <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/reisetipp-hundeschlittenfahrtin-nordnorwegen.html" title="Hundeschlittenfahrt in Nordnorwegen">nächtlicher Hundeschlittenfahrt</a> und <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/in-tromso-statt-nordlichtjagd-eisbaren.html" title="Tromsö und die Eisbären">Stadtspaziergang mit Karina</a> ging es am Freitagabend also an Bord der MS Polarlys. Schiffsname ist Programm: Dem Polarlicht wollen wir nachjagen oder begegnen. Und das mit einer Hurtigrute, einem Fracht- und Passagierschiff, dem Traum vieler Reisenden, die die norwegische Küste zwischen Bergen im Süden und Kirkenes ganz im Norden entspannt entlang schippern möchten. „Die Hurtigrute wartet nicht“ hat man uns in den letzten 36 Stunden schon mehrfach gesagt. Trotzdem legen wir das eine Mal mit Verspätung ab, Autos mussten noch eingeladen werden. Frage mich, ob das Auto, das Brian May vom Flughafen abgeholt hatte, wohl eins davon ist? Auf Stars wartet das Schiff bestimmt&#8230;</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hurtigrute_kabine.jpg" alt="norwegen_hurtigrute_kabine" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12130" /></p>
<p>Man kennt das: Abendessen vom Buffet oder in mehreren Gängen, teurer Alkohol, hauptsächlich ältere Herrschaften an den Tischen drumherum. Vor dem Cafe trifft man die jungen Lehrerinnen, die ihre Frischvermählten zum Karten- und Siedlerspiel auf so ein Schiffchen geschleppt haben. Der schönste Ort ist auf Deck 7, abgesehen von meinem Kajütenbett in Kabine 353. Auf dem obersten Deck gibt es draußen das Sonnendeck und drinnen die Panoramalounge. Letztere macht im Winter ja dann doch mehr Spaß <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Erstere benötigt man dennoch, wenn man Polarlichter aufnehmen möchte. Ich bin eigentlich hundemüde und möchte in die Koje, aber uneigentlich habe ich noch genau zwei Nächte um Aurora borealis einzufangen.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_14.jpg" alt="norwegen_14" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12126" /></p>
<p>Ich setze mich also in die abgedunkelte Panoramalounge, wo die kleinen Sternchenlampen in der Decke ein bisschen Wärme vorgaukeln. Neben mir steht die Kamera, aufs Stativ montiert, mit Weitwinkel und Fernauslöser versehen – alles bereits eingestellt. Der Plan ist: warten bis ich durch die riesigen Panoramafenster was Schleierhaftes sehe, dann rausrennen aufs Sonnendeck, in Stellung bringen und losschießen. Toller Schlachtplan. Um kurz nach Mitternacht brennen die Augen, es ist nichts zu sehen, wir ankern vor einem Minihafen irgendwo zwischen 69. und 70. Breitengrad. Für diese Nacht gebe ich auf. <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2012/12/reisetipp-immer-dem-polar-licht-nach.html" title="Polarlicht-Touren in Theorie">Grüne Schleier</a> geistern immerhin durch meine Träume.</p>
<p>Tags darauf zeigt uns das Nordmeer, wer hier seetauglich ist und wer nicht. Die Hälfte der Truppe verzichtet auf Speisen und bevorzugt die waagerechte Position. Ich habe kein Problem mit Schaukeln, versuche mir lieber Farben vorzustellen. Draußen vorm Fenster ziehen schneebedeckte weiße Felsen und Miniinseln vorüber. Sie sitzen in schwarzem Wasser, darüber ziehen graue Wolken – der reinste Schwarzweiß-Film! Ich brauche Farbe! </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hurtigrute_graue-see.jpg" alt="norwegen_hurtigrute_graue-see" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12129" /></p>
<p>Gegen Mittag kommt zum bewegenden Seegang der völkerwandlerische Landgang. Wir legen in Honningsvag, dem nördlichsten Städtchen Europas an und besteigen mit der halben Hurtigruten-Passagierfracht fünf Ausflugsbusse, die einen Schneeflug vorgespannt bekommen. Wir tuckern vorrüber an der nördlichsten Tankstelle, dem nördlichsten Supermarkt, dem vermutlich ebenfalls nördlichsten Stockfisch-Gestell und dem nördlichsten Strand Europas. An dieser Copacabana hat es jedoch auch im Sommer nicht mehr als 6 Grad. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_honningsvag_stockfisch.jpg" alt="norwegen_honningsvag_stockfisch" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12128" /></p>
<p>Der Schneeflug frisst sich durch die Schneemassen, hinterlässt dabei bushohe weiße Wände, Schneeallee. Wo der Schnee niedriger liegt, sehen wir abwechselnd Sonne am blauen Himmel oder Schneegestöber auf den Fenstern. Die Aussicht fürs Nordkap: stürmisch. Im Winter ist nicht ganz so viel los am Kap. Die tägliche Hurtigruten-Ausfahrt nimmt die Angestellten des Shops, der Kantine und des Thaimuseums jeweils mit zum Arbeitsort, die Straße dahin ist nämlich gesperrt und mehr als diesen einen Run pro Tag gibt es nicht. Um 13 Uhr erstürmen wir den Stahlglobus am beinahe nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes im Sturm, buchstäblich. Wie bei den meisten Kaps handelt es sich auch hier nur um eine Ungefähr-Angabe. Genau gegenüber auf einer Halbinsel ist das eigentliche Kap. Wie ich kurz vorher erfahren habe, hat das <a href="http://nordkapp.livecam360.com/ " title="Nordkap Livecam" target="_blank">Nordkap eine Livecam</a>. Vor der stand ich dann alle 15 Minuten, um meinem Freund zuhause am PC mal zuzuwinken.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/nordkapp_webcam_1315.jpg" alt="nordkapp_webcam_1315" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12116" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norkapp_webcam_1330.jpg" alt="norkapp_webcam_1330" width="700"   class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12119" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/nordkapp_webcam_1345.jpg" alt="nordkapp_webcam_1345" width="700"   class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12117" /></p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/nordkapp_webcam_1400.jpg" alt="nordkapp_webcam_1400" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12118" /></p>
<p>Der Ausflug dauert eine Stunde, drei mit Hin- und Rückfahrt. Leider ist man am Kap kaum allein und die Gruppendynamik verhindert jegliches Gefühl an einem Endpunkt angekommen zu sein. Aufgrund von Schneesturm und Wind hat man auch wenig Nerv aufs Unendlichkeit verheißende Meer zu schauen. Enden von Kontinenten stell ich mir immer einsam vor. Naja, vermutlich haben sich das die anderen 200 Leute auch gedacht.</p>
<p>Zurück an Bord besuchen wir die Brücke samt Aquarium und Goldfischen, die angeblich keine Namen haben. Der erste Offizier sah aber so ertappt aus, als ich nach den Fischnamen fragte, dass ich davon ausgehen muss, die beiden heißen Harald und Sonja. Sie testen den Wellengang, wir inspizieren den Frachtraum, in dem sich die Bierfässer zur Begrüßung versammelt haben. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/hurtigruten_brücke_fische.jpg" alt="hurtigruten_brücke_fische" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12122" /></p>
<p>Das Highlight des Tages sollte eine Snowmobil-Safari werden. Wegen des Schneegestöbers, das uns schon am Kap eisig umgarnte, fällt der mobile Spaß leider ins gefrorene Wasser. Statt dessen besuchen uns zwei Fischer (kommen in Nebel per Nussschale über den Fjord) auf Deck 7. Dort packen sie acht große Fischköpfe auf die Tische. Kabeljau. Dorsch. Enthauptet. Schon vorher versammelte man sich gespannt fürs Spektakel „Kabeljauzungen hersausschneiden“. Bevor man jetzt angeekelt aufschreit, sag ichs mit den Worten einer Spätrentnerin, die neben mir stand „klar probiere ich! Man kann nicht immer alles einfach ablehnen.“ Weltoffene kleine Dame. Mochte, wie sie ohne mit der Wimper zu zucken das Schauspiel aufmerksam verfolgte.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/hurtigruten_kabeljauzungen.jpg" alt="hurtigruten_kabeljauzungen" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12123" /></p>
<p>Den Fischköpfen werden also die Zungen abgetrennt, eine Tradition der norwegischen Dorschfischerei. Die Backen trennen sie auch heraus. Angeblich ist das alles delikat, nur sind die Fischer meist zu faul dafür, wenn sie den Dorschen schon die Köpfe abgetrennt und die Leiber von Innen nach Außen gestülpt haben, um sie auf Holzgestelle zum Trocknen zu hängen. An den Köpfen machen sich eher die Kids zu schaffen, für die Fummelarbeit mit dem Messer gibt es immerhin Taschengeld. Die Zungen sind gar nicht mal klein, allerdings waren auch die Köpfe schon recht groß. Am Meeresbuffet werden wir sie dann paniert und in Butter gebraten essen – Kabeljauzunge, schmeckt wie Fischstäbchen!</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_12.jpg" alt="norwegen_12" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12124" /></p>
<p>Und dann wieder das Warten aufs Polarlicht. In der Panoramabar mit Kamera im Anschlag und irgendwann bin ich auch noch in die Skiklamotte gesprungen. Ready zum Knipsen. Und wieder vergehen Stunden, ohne dass die Neonröhre anspringt. So hat mir Karina den elektromagnetischen Mechanismus der Nordlichter erklärt. Wie eine Leuchtstoffröhre. Und je nach chemischem Element, das dabei beteiligt ist, färben sich die Lichter etwas anders. Viel Sauerstoff: grün. Viel Stickstoff: rot. Viel Wolken: schwarz. Viel Küste und Wind: schwarz. Ich gucke immer wieder auf ein paar Wolken am Firmament, aber mehr als ordinäre Wolken werden es nicht. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_13.jpg" alt="norwegen_13" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12125" /></p>
<p>Als ich anfange diese in der doch etwas kühleren Nacht zu fotografieren, fällt mir wieder ein, weshalb ich im Thermoanzug einen Akku hatte: bei Kälte geht der Saft schnell flöten! Und damit erlischt irgendwann gegen 1 Uhr meine Jagd aufs Polarlicht. Ich ziehe sogar die Gardinen in der Kabine zu. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hurtigrute_polarlys_kirkenes.jpg" alt="norwegen_hurtigrute_polarlys_kirkenes" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12131" /></p>
<p>Natürlich scheint am nächsten Morgen kurz vor Einfahrt in Kirkenes die Sonne übern eisscholligen Fjord. Wir sind um einiges weiter landeinwärts… vermutlich gibt es hier heute Nordlichter. Jedoch nicht für mich. Die Hurtigrute checkt uns aus, ab zum Flieger. I’ll be back!</p>
<p>es grüßt, Claudi unerleuchtet</p>
<p><em>Diese Recherchereise wurde freundlicherweise unterstützt von Hurtigruten </em></p>
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		<title>Reisetipp: Hundeschlittenfahrt in Nordnorwegen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 21:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/reisetipp-hundeschlittenfahrtin-nordnorwegen.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen-hundeschlittenfahrt.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="norwegen-hundeschlittenfahrt" title="" /></a>Ein halbes Stündchen von Tromsö weg. Das ist die norwegische Wildnis, der perfekte Ort für eine Ausfahrt mit Huskys.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen-hundeschlittenfahrt.jpg" alt="norwegen-hundeschlittenfahrt" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12028" /><br />
Ich bin kein Hundemensch. Ich bin eine Katzentante, schon immer. Ist so. „Aber wenn Hund, dann Husky.“ habe ich schon immer behauptet, kam schließlich nie nah genug an einen ran, um irgendwas beweisen zu müssen. Aber jetzt im Twilight der abebbenden norwegischen Polarnacht rieche ich sie schon von Weitem. Als wir gegen 18.45 Uhr aus dem Shuttle klettern, sitzen bereits zwei Wachhuskys neben dem Gefährt. Betrachten aufmerksam die neuesten Besucher. Vermutlich denken sie „aha, den Pummel müssen wir heute also bugsieren.“ Nee, die denken nicht, aber ich habe Mitleid mit ihnen. Unbegründet, wie ich später lerne.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Norwegen_hundeschlitten_husky.jpg" alt="Norwegen_hundeschlitten_husky" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12019" /></p>
<p>Wir werden von Andrea begrüßt, Hamburgerin, ausgewandert. Wohnt eigentlich noch jemand in Deutschland? Andrea wohnt auf einer Husky-Farm ein halbes Stündchen von Tromsö weg, mitten im Nirgendwo. Wir sollen uns bitte auch so fühlen. Das hier sei die norwegische Wildnis, der perfekte Ort zum Ausspannen und Zivilisation hinter sich lassen. Nein, wir gehen jetzt nicht ins Wellnessbad. </p>
<p><strong>Dick einpacken</strong></p>
<p>Wir gehen in eine umgebaute Scheune, wo in den Regalen die Thermostiefel und Anzüge ordentlich aufgestapelt liegen und hängen. Ein jeder von uns wird genauestens von Andrea begutachtet. Es geht ums Outfit: „Noch was drunter unter der Jeans? Frierst du schnell? Wie viele Paar Socken stecken in den Schuhen?“ – Gegenfrage einer Engländerin in Turnschuhen „Reichen die?“  Auf lange Unterhosen, Jeans und mindestens 3 Schichten Pullover und Socken bekommen wir einen Thermoanzug, auf dass wir Michelinmännchen werden mögen. Egal, was warm hält, wird keiner modischen Evaluation unterzogen. Dazu noch Mützen und ich werf den Schal in die Ecke, der Anzug geht ja hoch genug. Fatal! Handschuhe – am liebsten auch in mehrern Schichten, aber man muss ja die Kamera noch bedienen können. Wir werden leiden, alle, für unsere Dunkelfotos von Schnee, Hunden und Nacht.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hundeschlitten_huskyfarm.jpg" alt="norwegen_hundeschlitten_huskyfarm" width="700"  class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12020" /></p>
<p>Als wir die eigentliche Farm durch den Umkleideraum betreten, verstärkt sich der Geruch. Wir stehen umringt von 300 Hundehütten mittendrin. Hunde kläffen und jaulen, manche gucken uns auch nur an. „Die sind ganz lieb“ versichert Andrea. Diese Rasse sei zum Schoßhund geboren. Braucht viel Auslauf, hat aber nix gegen Menschen. Im Alter von zwei Wochen werden die Welpen an Menschen gewöhnt. Hinter der Hüttensiedlung stehen bereits die Gespanne. Dieses Jaulen! Musher wäre kein Job für mich. Das klingt mir zu sehr nach Leid.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_schlittenhunde_huskys.jpg" alt="norwegen_schlittenhunde_huskys" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12027" /> </p>
<p>Unser Musher nennt sich Jack (vielleicht hab ichs durch die Kapuze auch falsch verstanden), eigentlich ist er aber Schweizer. Noch ein Ausgewanderter. Jack ist Aussteiger, heute auch Aufsteiger. Das tun sie so als Musher, steigen hinten auf den Schlitten auf. Wir sitzen derweil im Schlitten, zu zweit, auf Rentierfellen, bedeckt von einer Wolldecke. Jack stellt uns schnell noch das Team vor: 11 Hunde in Zweierreihe. Die beiden Leithündinnen Maria und Carina werden die Richtung vorgeben bzw. auf Jack hören. Dazwischen ist Gypsy ohne Nebenhund und dann sind da noch 4 „Puppies“, die laut Jack für einigen Spaß sorgen dürften. Zu spät, wir kommen aus der Halbliegeposition mit den Klamotten so schnell nicht mehr aus dem Schlitten. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_schlittenhunde_gespann.jpg" alt="norwegen_schlittenhunde_gespann" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12026" /></p>
<p><strong>Mit elffacher Huskypower am Fjord entlang</strong></p>
<p>Musher Jack zieht den Anker aus dem Schnee, der bis dahin 11 zerrende, jaulende, bellende Zugmaschinen hielt. Wir sind der letzte von fünf Schlitten, der abhebt. Es ist 19.30 Uhr, stockfinster, etwas unter 0 Grad. Die Hunde wollen rennen, nur deshalb jaulen sie.  Jack kann sich jetzt ganz unseren Fragen stellen, Carina und Maria machen das schon mit dem Laufen. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_hundeschlittenfahrt.jpg" alt="norwegen_hundeschlittenfahrt" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12022" /></p>
<p>Wir erfahren, dass es ganz normal ist, wenn weibliche Hunde leiten und männliche eher ziehen, also weiter hinten im Gespann laufen. Wegen der Puppies  sollen wir uns keine Sorgen machen. Die laufen eben noch nicht so viel. Drehen einmal am Tag diese Runde von 10 Kilometer in einer Stunde, während erwachsene Hunde bis zu acht Mal am Tag in wechselnden Teams die Touris durch den Schnee bugsieren. Zu meiner Erleichterung quält es keinen Hund, wenn er einen fülligen Menschen ziehen muss. Denn ein Husky kann das Dreifache seines Eigengewichts abschleppen. Bei 25 Kilo Durchschnittsgewicht also völlig unbedenklich, wenn 11 davon 2 bis 3 Menschen ziehen.</p>
<p>Die Luft am Fjord, den wir entlangjagen und uns zwangsläufig gegen die Kurven lehnen, wenn wir in eine solche gehen, wird kalt und kälter. Ich hätte doch so eine Gesichtsmaske kaufen sollen! Die Finger in den Handschuhen werden steif, ans Fotografieren ist bei den Lichtverhältnissen sowieso  nicht mehr zu denken. Die Hunde sind gut drauf, auch die Puppies machen keinen erschöpften Eindruck. </p>
<p><strong>Achtung, Hund an Bord!</strong></p>
<p>Umso mehr beobachtet Jack Hündin Gypsy. Die Gute ist 8 Jahre alt und verliert gelegentlich das Gleichgewicht, wie er erklärt. Er nennt es “Anfälle“, weiß aber nicht genau ob es Unterzuckerung ist oder vielleicht ein Herzproblem. Als wir jedenfalls nach 40 Minuten stoppen und die anderen in der Nacht und hinter einer Schneewehe entschwinden sehen, hatte Gypsy wohl einen solchen. Sie wird aus ihrem Geschirr gelöst und zu uns in den Schlitten gesetzt. Jack mit angespanntem Gesicht. Die Puppies sehen fertig aus, aber deren Ohren hängen ja natürlicherweise. </p>
<p>Jetzt muss es schnell gehen, Jack schiebt den Schlitten, als die übrigen 10 Hunde eine kleine Böschung hoch müssen. Gypsy schaut noch eine Weile den Kollegen zu, dann rollt sie sich zusammen. Ich schau in den Himmel: pechschwarz, drüben am Fjordufer ein paar Lichter. Aber keine Nordlichter. Die Finger frieren ab. Die Füße &#8211; trotz superduper Snowboots und zweifacher Sockenlage &#8211; erzwingen Zwiesprache mit meinem Hirn: Wie lange muss Fleisch frieren bis es Frost hat? Ich hoffe, länger als 30 Minuten!</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_mit-husky-im-schlitten.jpg" alt="norwegen_mit-husky-im-schlitten" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-12023" /></p>
<p>Um 20.30 Uhr rollen wir an der Farm ein. Jack nimmt sich die Zeit und macht ein Foto von uns und dem Kühlerhund. Gypsy liebt die Kamera, posiert in alle Richtungen aus denen ein Blitz kommt. Für mich wirkt das Foto eher wie ein Nottransport aus den Bergen. Aber der Kollegin, die da so liegt, ging es prima! <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wärmendes Licht, aber Nordlicht?</strong></p>
<p>Zum Aufwärmen gibt es in einer Hütte Lagerfeuer mit Rentiersuppe und Eintopf, dazu frisch gebrühten Kaffee – norwegisch wässrig wie ich ihn mag! Beim Auftauen wird mir klar, dass ich endlich mal eine Hundeschlittentour gemacht habe! Sowas muss man erst einmal realisieren. Wir hören so einiges über Hundeschlittenrennen und wieviel Arbeit 300 Hunde so machen können.</p>
<p>Kurz vor Abfahrt von der Farm ein letzter Blick in den Himmel. Genau über uns ist eine sehr dünne Wolke. So dünn, dass man die Sterne durchscheinen sieht. „Das ist ein Nordlicht“ bestätigt Andrea, „aber ein ganz schwaches“. So schwach, dass es nicht mal eine Farbe hat. Ich beschließe, keins gesehen zu haben! Nein, ohne Grün, Rot oder Türkis gilt das nicht! Ich habe noch immer kein Polarlicht in Norwegen gesehen!</p>
<p>Jack kommt gerade des Wegs, als ich schon einen Fuß im Auto habe.  Wie geht es Gypsy? Er guckt sorgenvoll „Laut Ferndiagnose kommt jetzt auch Krebs in Frage.“ Wir schlucken. An Hundeschlittenfahrten wird sie nicht mehr teilnehmen. Die Hunde verleben ihre Rente in den Familien der Musher. Jack wird Gypsy zu sich nehmen und pflegen. Außerdem traue ich Ferndiagnosen nicht viel zu. Let&#8217;s hope the best! </p>
<p><em>Diese Recherchereise wurde freundlicherweise unterstützt von Hurtigruten, die auf ihren Norwegen-Touren solche Hundeschlittenfahrten zu Tages- und Nachtzeiten anbieten.</em></p>
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		<title>One Vision</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 22:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/in-tromso-statt-nordlichtjagd-eisbaren.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Tromsoe_Eisbär.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="Tromsoe Eisbär" title="" /></a>In der ältesten Kneipe Tromsös streichelte ich Eisbären und ließ mir Geschichten vom Polarlicht erzählen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Tromsoe_Eisbär.jpg" alt="Tromsoe Eisbär" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11957" /><br />
Er hatte einen roten Schal um, seine Frau dabei und einen Manager an der Seite. Seine vier Koffer wurden vom SAS-Mitarbeiter zum Mercedes gefahren, er selbst zog ganz brav das Handgepäck-Köfferchen hinter sich her. Dr. Brian May, Queen Gitarrist, großer Mann mit wuscheligem ergrauen Haar. Er macht wohl Urlaub am Polarkreis und landete zeitgleich in Tromsö. Eigentlich hätte der Start ins lange norwegische Wochenende nicht magischer starten können. Natürlich war ich zu schüchtern und habe kein Foto von Brian und mir verlangt. Auch sonst niemand. Der Mann hat auch mal Urlaub verdient. Andererseits hatte ich auch die leise Hoffnung, wir würden dann doch noch auf demselben Schiff enden und er wäre der Stargast auf der MS Polarlys und exklusiver Konzertpartner oder so&#8230; man wird ja noch träumen dürfen!</p>
<div id="attachment_12047" class="wp-caption aligncenter" style="width: 614px"><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/brian_may_norwegen.jpg" alt="Der Beweis: Brian war mit mir in Norwegen! " width="604" height="463" class="size-full wp-image-12047" /><p class="wp-caption-text">Der Beweis: Brian war mit mir in Norwegen!</p></div>
<p>Außerdem habe ich heute Nacht vom Polarlicht geträumt. Das kam wohl daher, dass ich gestern von einem Nordlichtposter zur nächsten Polarlichpostkarte gelaufen war. Alles grün! Und weiß. In Tromsö sind zwar nur 0 Grad, aber es liegt und fällt Schnee in reger Regelmäßigkeit, Eis gletschert auf den Gehwegen (zumindest vermutete ich welche unter der Eisschicht) und Zapfen drohen von Dachrinnen zu stürzen. Tromsö ist das Winterwonderland am Tromsöysund mit den buckeligen Brücken (damit die Schiffe durchfahren können) und der eisbergigen Eismeerkathedrale, die gar keine Kathedrale ist. Dafür stehen drei andere, hölzerne Kirchen im Ort herum, die sich sehr wohl Kathedralen nennen dürfen. Wir erfahren das alles von Karina aus Würzburg, die seit 1998 in Norwegen lebt und „das Guiden“ einfach liebt. Heute guided sie unser kleines Pressetrüppchen durch Tromsö = das Tor zum Eismeer und die Hauptstadt der Polarlichter.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_tromsoe_eismeerkathedrale.jpg" alt="Tromsoe Eismeerkathedrale" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11951" /></p>
<p>Karina zeigt ein ausgemustertes Robbenfänger-Schiff, das zum Museum umgewandelt wurde, als das mit dem Robben jagen und erschlagen verboten wurde. Es steht gleich neben der Polaria-Erlebniswelt, einer kleinen Bart- und Seerobben-Station mit ein paar Aquarien und einem Kino, das alle Stunde einen Kurzfilm über das Polarlicht und die Fauna &#038; Flora der Arktis zeigt. Hatte ich mir gestern bereits angesehen – zusammen mit ca. 100 ausflügelnden Rentnern eines Luxusdampfers, alle in roten Jäckchen zur Wiedererkennung. <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/09/leaving-so-soon.html" title="damals mit Rentner auf der Hurtigrute">Süßes Deja vu…  </a></p>
<p>Viel interessanter waren jedoch das Polarmuseum und die Ølhallen (die Bierhalle) der Mack-Brauerei. Ich mag ja Eisbären (nein, das überrascht euch nicht). Meines bisherigen Wissens gilt Hammerfest als Eisbärenhauptstadt (Norwegens). Tromsö hat aber auch so seine Geschichte mit den weißen Petzen. Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts (also quasi kurz bevor ich geboren wurde) fing man Eisbärenbabys auf Spitzbergen ein und brachte sie nach Tromsö, einem der wichtigsten Nordmeerhäfen. Dort verkaufte man die Bären an Zoos in aller Welt und bekloppte Privatleute, die schon immer mal ein Raubtier als Haustier haben wollten. Man führte die Bären auf den Straßen Tromsös an der Leine spazieren! </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_07.jpg" alt="Tromsö Eisbär an der Leine" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11944" /></p>
<p>Ich hab‘s nicht glauben wollen, als uns Karina das erzählte. Aber sie hat den Beweis gebracht: im Polarmuseum hängt ein Foto von 1947: Bärchen an Leine. Von all dem erzählte uns Karina im Schatten eines weißen Riesen mit aufgerissenem Maul und blitzenden Zähnen. Zum Glück ausgestopft. Er ist auch nicht der einzige seiner Spezies, die in der Ølhallen zur Deko dient. Dieser Riese hier ist noch nicht mal der größte. Auf der Wetterstation der Stadt soll es ein überragendes Exemplar geben. In eben diesem ältesten Pub der Stadt aber, zugehörig der nördlichsten Brauerei der Welt, handelten sie Eisbären und alles Mögliche. Eismeerbörse nannte man es. Das ehemalige Handelsgeschehen wird heute nur noch mit Memorabilia illustriert, aber es sind immer noch morgens um 10 Uhr bereits die ersten Biertrinker anwesend. Manche Traditionen sterben eben doch nicht aus.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/norwegen_02.jpg" alt="Eisbär in der Ölhallen von Tromsö" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11943" /></p>
<p>Mehr Eisbärenfelle und vor allem Geschichte zu Spitzbergen (wo ich ja immer noch hin muss!) sieht man im Polarmuseum, inklusive einem Walrossskelett und zugehörigem Walrosspenis. Der ist vor allem deshalb wichtig, weil man mit eben einem solchen in Hammerfest zum Mitglied des königlichen Eisbärenclubs geadelt wird, <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/09/leaving-so-soon.html" title="Erster Versuch dem Club beizutreten">was ich bekanntermaßen ebenfalls seit 7 Jahren anstrebe</a>&#8230;</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Norwegen_walrosspenis.jpg" alt="Norwegen_walrosspenis" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11956" /></p>
<p>Das Polarmuseum ist mein klarer Favorit, wenn es um ein informatives Museum mit viel zu sehen geht. Die Ølhallen ist natürlich für Biertrinker attraktiver. Aber da wir im Dienst waren und um 11 Uhr vormittags auf Pressetrips in der Regel noch nicht gepichelt wird, eben nur die zweite Wahl bei der Stadterkundung. Abgesehen davon ist Norwegen noch immer das Land mit den höchsten Bierpreisen in Europa.</p>
<p>Ich lass mir zum Schwelgen noch ein bisschen von Karina übers Polarlichtjagen erzählen, während Tromsö zum fünften Mal an diesem Tag im Schneegestöber verschwindet. Ich will hier oben unbedingt <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2012/12/reisetipp-immer-dem-polar-licht-nach.html" title="Polarlicht-Touren">Polarlichter sehen</a>. Und fotografieren! Das ist zumindest die Vision, die ich von diesem Kurztrip habe. Karina bietet solche Touren an, wir machen so eine heute leider nicht mit. Bis zu 6 Stunden dauern solche Safaris, weil man bis zu 150 Kilometer ins Land fährt, die günstigsten Anbieter verlangen 100 Euro dafür. Inlands ist es lichtärmer, hat weniger Wolkenbewegung als die Küste und bei 6 Stunden gibt es natürlich auch mehr Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas zu sehen. Die Lichter werden klassifiziert nach ihrer Form als Schleier, Krone, Vorhang und Band. Wenn man Fotos davon sieht, weiß man es sofort zuzuordnen.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Norwegen_Tromsö_Karina.jpg" alt="Norwegen Tromsö Karina" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11954" /></p>
<p>Karina zeigt mir noch ein paar Webseiten, die sich mit Vorhersagen für Polarlichter beschäftigen. „Hauen aber selten hin.“ Aha. Jedenfalls gab es am Tag vor Brian Mays und meiner Ankunft tolle Nordlichter &#8211; „vier Kronen!“. Mir bleibt nur der Blick in den schneestöbernden Himmel, sehe weder Hotel noch Eismeerkathedrale mehr durch die weiße Luft.</p>
<p>Hilsen fra Norge und bis morgen!<br />
Claudi</p>
<p><em>Diese Recherchereise wurde freundlicherweise unterstützt von Hurtigruten</em></p>
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		<title>Die Löffelabgabeliste &#8211; Afrika</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 19:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2013/03/die-loffelabgabeliste-afrika.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/afrika.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="afrika" title="" /></a>Afrika - der so genannte schwarze Kontinent birgt für mich viele weiße Flecken.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/afrika.jpg" alt="afrika" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-11801" /><br />
„Aaaafrika – 1000 heiße Feuer brennen nachts, suchen Abenteuer…“ wer erinnert sich an diesen aparten Schlager von Ingrid Peters? Ich schon! Aus der gleichen Zeitepoche stammt auch Totos „I guess it rains down in Aaaafrica“.  Afrika habe ich bisher am wenigsten erforschen können – jede Menge weiße Flecken, die ich noch ausmalen möchte. Hier sind meine persönlichen Top-Ten-Ziele auf dem Kontinent mit der dunklen Pigmentierung, mit denen ihr euch ebenfalls inspiriert fühlen dürft:</p>
<p><strong>1. </strong>Einmal ist keinmal: Ich muss unbedingt mehr von <strong>Madagaskar </strong>sehen. Der 8. Kontinent ist unglaublich vielfältig und ich habe gerade mal ein <a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2010/09/teddy-bear.html" title="Lemuren kuscheln">paar Dutzend Lemuren gekuschelt</a>. Die Allee der Baobabs im Süden und der Tsingi-Steinwald im Norden zählen zu den landschaftlichen Highlights, die ich sehen möchte. Die verschiedenen Volksgruppen mit sehr unterschiedlichen Wurzeln aller möglichen Länder sind der andere Grund, noch einmal vorbeizuschauen.</p>
<p><strong>2. </strong>Das Volk der <strong>Omo </strong>im Süden <strong><a href="http://www.claudiumdiewelt.de/category/athiopien/" title="Äthiopien - bisherige Reiseberichte">Äthiopiens </a></strong>soll noch sehr archaisch leben und lustige Bräuche an den Tag legen. Andererseits wissen sie, was Kalaschnikows sind&#8230; reizt mich! Die Stadt Gonder übrigens auch – alte Festung und ein großer See. Was mir in Äthiopien auch noch fehlt: Harare. Hier leben Muslime und hier lebte Arthur Rimbaud und hat von der Stadt seinerzeit geschwärmt. Gut, das ist über 100 Jahre her&#8230; dennoch, Orient ist immer faszinierend!</p>
<p><strong>3. </strong>Ein absolutes Must: die <strong>Pyramiden</strong> in Ägypten. Bin selbst erstaunt, dass ich noch nicht da war, aber es ergab sich eben noch nicht. Eine <strong>Nilkreuzfahrt </strong>in Felunke oder auf einem Agatha Christie-mäßigen alten Dampfer würde mir auch gefallen. Warten wir ab, was im Land der Pharaonen politisch noch passiert – und dann los!</p>
<p><strong>4.</strong> Ähnliches Kaliber und fürchte für viele Gegenden Afrikas muss man es so sagen: Politisch instabil oder zumindest fragile Systeme machen einen diverse Reisemöglichkeiten eher unmöglich. Dennoch steht <strong>Timbuktu </strong>auf meiner Liste. Die alten Sandburg-Moscheen in Stacheloptik finde ich sehr fotogen. Ist bestimmt kühl da drinnen.</p>
<p><strong>5. </strong>Noch ein Kandidat, der immer mal unruhig wird oder mit Entführungen auffällt: <strong>Marokko</strong>! Marrakesch wollte ich schon vor Urzeiten mal ansteuern – als Ryanair noch hinflog und ich noch im Frankfurter Raum lebte. Tja, kommt Zeit, verpasst man Gelegenheit. Neben Marrakesch soll auch Fes sehr sehenswert sein und warum nicht mal in Rick&#8217;s Cafe in Casablanca vorbeischauen?</p>
<p><strong>6. </strong>Ich hätte gern ein Foto von mir im Teufelspool mit den <strong>Victoriafällen </strong>zur Seite und im Rücken, als würde ich gleich den Wasserfall hinabstürzen!</p>
<div id="attachment_11807" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/Afrika_wüste.jpg" alt="Wüstenwellen" width="700"   class="size-full wp-image-11807" /><p class="wp-caption-text">Jordaniens Wadi Rum &#8211; könnte auch die Namib sein</p></div>
<p><strong>7. </strong>Und nach all dem Wasser: <strong>Wüste</strong>! Mit den Touareg per Karawane durch die <strong>Sahara </strong>ist sicher reizvoll, mir würde aber auch ein Kleinbus durch die <strong>Namib </strong>reichen. Hauptsache Wüstensand in Wellen und ein paar interessante Krabbeltiere zum Fotografieren.</p>
<p><strong>8. </strong>Weil wir gerade in Namibia sind, von dem ich auch mehr als nur die Wüste sehen möchte, im Süden des Landes bzw. im Norden Südafrikas blühen alljährlich für ungefähr eine Woche die Wildblumen in Großteppichen! Wenn die Natur auslegt, möchte ich unbedingt dabei sein. Einfach mal <strong>Namaqaland </strong>googlen, dann versteht ihr, was ich meine <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>9.</strong> Blümchen zu langweilig? Wie wäre es mit <strong>Haitauchen</strong>? Ich überlege mir das alle paar Jahre neu und anders. Nicht aus Angst vorm großen Fisch. Gar nicht. Ich habe eher ethische Bedenken, wie sinnvoll das sein soll, Haie anzulocken, um sie an anderer Stelle auf welche Weise auch immer, abzuwehren oder sogar zu verteufeln. Bin mir uneins mit dem Thrill und der einmaligen Chance einem Räuber so nah zu kommen.</p>
<div id="attachment_11808" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2013/03/afrika_tansania_büffel.jpg" alt="Büffel sah ich auf einer Walking Safari in Tansania" width="700"  class="size-full wp-image-11808" /><p class="wp-caption-text">Büffel sah ich auf einer Walking Safari in Tansania</p></div>
<p><strong>10.</strong> DAS Highlight einer jeden Afrikareise: <strong>Safari</strong>. Eigentlich abgehakt. Aber ich habe nicht alle Big Five gesehen und in jedem Nationalpark gibt es neben Nashorn, Elefant, Löwe, Leopard und Büffel anderes zu sehen. Daher würde mir ein Nationalpark-Hopping gut gefallen: Okawango-Delta, Serengeti, Massai Mara, Krüger, Etoscha und der Ngorogoro-Krater sollten dabei sein. Migrierende Tierherden aus der Luft zu sehen… hachja, ich mal dem Flieger gern auch selbst die Zebrastreifen auf! </p>
<p>Ergänzungen gäbe es sooo viele, Afrika ist toll und noch lange nicht so überlaufen wie der Rest der Welt. Ein bisschen wünsche ich dem Kontinent, dass es noch eine Weile so bleibt. Andererseits kann man ihnen mit Tourismusdevisen unter Umständen aus den teilweise schlechten Umständen helfen.</p>
<h2 style="height:40px;">Alle Löffel</h2>
<p><a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2008/08/loeffelabgabeliste-bucketlist-reiseziel-antarktis.html">Löffelabgabeliste &#8211; Abzureisen in den kommenden 41 Jahren</a><br />
<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2011/04/loeffelabgabeliste-bucketlist-reiseziele-nordamerika.html">Löffelabgabeliste &#8211; Nordamerika</a><br />
<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2011/11/loeffelabgabeliste-bucketlist-reiseziel-suedamerika.html">Löffelabgabeliste &#8211; Südamerika</a><br />
<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2012/03/loffelabgabeliste-europa.html">Löffelabgabeliste &#8211; Europa</a><br />
<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2012/03/die-loffelabgabeliste-abgehaktes.html">Löffelabgabeliste &#8211; Abgehaktes</a></p>
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