Fotos: Festival of Lights 2015 in Berlin

Das alljährliche Spektakel um farbiges Licht, Folien, Schablonen, Projektionen und Videomapping in Berlin ist nun fast vorbei. Ich komme spät mit Bildern, aber das Wetter hat nicht immer mitgespielt. Dafür meine Bewertung des diesjährigen Festival of Lights:

Es hat sich nach den letzten beiden mäßigen bis enttäuschenden Jahren verbessert!

Am Brandenburger Tor liefen 5 Videos über die Torfassade, allesamt Teilnehmer eines Videomapping-Wettbewerbs. Gute Idee und schöne Sachen dabei! Am Berliner Dom sahen wir wie immer Folien auf der Fassade, die Comic-Motive gefielen mir am Besten. Am Palais am Festungsgraben zu fotografieren, ist etwas tricky. Nicht ohne Weitwinkel, und selbst der reichte nicht aus, so nah steht man vor der deutsch-israelischen Freundschaft und Frau Merkels Bad in der Menge. Das Hauptgebäude der Humboldt Uni hat es dieses Mal astrowissenschaftlich genommen. Hat mir gefallen! Die juristische Fakultät auf der anderen Straßenseite hatte sich 2015 auch auf nur eine Folien beschränkt, in Gelb, Pink, Weiß und Blau. Und irgendwie erinnerte es mich an eine der Folien vom letzten Jahr. Egal, bunt und quietschig geht immer!

Das schönste Video des Festivals war für mich die Macau-Werbung am Hotel de Rome.

Ein Lichterfest, zwei Veranstalter

Das Festival of Lights gibt es seit 11 Jahren. Vor vier Jahren zerstritten sich die Organisatoren und gründeten einen zweiten Beleuchtungsverein. Beide Veranstalter lassen sich sponsern und lilluminieren zusammen mehr als 70 Gebäude in der Stadt. Berlin leuchtet (Fotos!) macht ein bisschen den Eindruck eines eher schwerfälligen Konkurrenzversuchs. Am Potsdamer Platz blieben die Fassaden in diesem Jahr irritierend leer. Ein verstörendes Video lief da, kaum erkennbar, dafür umso lauter. Das House of Cards war wohl Ersatz für die Gebäudebeleuchtung.

Und auch wenn manches nicht so bunt ist, wie man es erwartet, Berlin hat Lampen an und leuchtet zwangsweise 😉

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