<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Claudi um die Welt &#187; Andalusien</title>
	<atom:link href="http://www.claudiumdiewelt.de/tag/andalusien/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.claudiumdiewelt.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 14:07:15 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Summer In The City</title>
		<link>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/06/summer-in-city.html</link>
		<comments>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/06/summer-in-city.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[alhambra]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[arcos]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[granada]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[rundfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[sevilla]]></category>
		<category><![CDATA[sierra nevada]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/?p=121</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2009/06/summer-in-city.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-3.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="Arcos" /></a>„Eins der schönsten weißen Dörfer – gleichzeitig atemberaubend für Fußgänger und nervenaufreibend für Autofahrer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-3.jpg" alt="" title="Arcos" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5893" /></p>
<p>Und ich hatte gehofft, dieser abenteuerliche Autotrip durch die Gassen von Gibraltar wäre einmalig gewesen, aber der Übermut und die Suche nach einem gemütlichen Frühstückscafe führten ins Bergdorf Arcos. Im Reiseführer stand dazu „eins der schönsten weißen Dörfer – gleichzeitig atemberaubend für Fußgänger und nervenaufreibend für Autofahrer, die sich durch die engen Gassen den Berg hinaufquälen.“ Das habe ich gelesen, nachdem mir beinahe ein Minibagger im Rückwärtsgang auf die Motorhaube gerollt wäre. </p>
<p>Daher habe ich den empfohlenen Blick ganz oben auch ausgelassen – wollte nur noch runter und raus aus den immer enger werdenden Gassen. Von Weitem sieht‘s so friedlich aus! Nur von der anderen Seite des Berges aus ahnt man, dass das recht hoch liegt. Denn dort steht das Dorf am nackten Sandstein-Steilhang.</p>
<p>Der Bezirk um Sevilla gilt als die Kornkammer Andalusiens. Weizenfelder an Sonnenblumenfeldern und umgekehrt, das Land flacher und wenn es Berge gibt, dann mit Olivenbestand. So läuft man irgendwann in Sevilla ein, wo die Jacarandas bereits die Blüten verlieren und die Autofahrer langsam die Geduld – Stau am Nachmittag. Wir irren ein weiteres Mal durch ansehnliche Gassen und ungefähr viermal um eine Einbahnstraße herum, bis wir am Hotel angekommen sind. Dort bleibt man am besten auch eine Weile, denn die Kornkammer bekommt eine Menge Sonne zum reifen&#8230; es ist brütend heiß. Sevilla ist kein Sommerziel, und wenn dann nur nach 20 Uhr halbwegs erträglich.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/06/IMG_9190.jpg" alt="" title="IMG_9190" width="400" height="600" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5894" /></p>
<p>Im warmen Abendwind sieht es aber toll aus. Es gibt diverse Stadtparks und den botanischen Garten, wo man noch etwas Schatten erhaschen kann. Die Altstadt scheint recht groß zu sein. Wir sind durch das alte Judenviertel gelaufen, wo es auch die Flamenco-Cafes gibt und Gassen, durch die kein Auto mehr passt. Dafür Tische und Stühle und hungrige Touristen! Man sucht eine weitere Tapasbar – und findet die riesige Kathedrale, die aussieht wie eine Burg. Gotisches Schiff mit einem maurischen Minarett als Kirchenturm. Es war leider schon zu spät, um einen Blick ins Innere zu werfen, aber der Einfluss der Mauren scheint hier selbst bin in die Kirche gereicht zu haben. Stattdessen setzen wir uns in eine Seitengasse und schlemmen Paella unter musikalischer Begleitung eines Pfingstzugs mit Pauken und Trompeten. Und Teenies in Flamencokleidern. Und das war kein Touriprogramm! Wir haben nämlich Pfingsten und die Parade trägt einen Madonnenaltar durch die Stadt. Im Schein der Nachtbeleuchtung sieht das wirklich beeindruckend aus.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/06/IMG_9568.jpg" alt="" title="IMG_9568" width="425" height="600" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5896" /> </p>
<p>Da wir Karten für die Alhambra bereits vorbestellt haben (mussten), können wir die Kathedrale und all die anderen Paläste und Türme Sevillas am nächsten Tag nur im Vorbeifahren sehen – hier muss man mal mit mehr Zeit herkommen – und machen uns auf nach Granada. Es dauert schon ein paar Stündchen bevor die Sierra Nevada ins Blickfeld rückt, auf deren Bergen ein paar düstere Wolken sitzen. Aber der erste Weg geht sowieso ins Hotel, wo man staunt und teuere Tiere speist, bevor das Gewitter über die Stadt hereinbricht.</p>
<p>Das berühmteste, wenn auch nicht einzig sehenswerte, Baudenkmal Granadas ist natürlich die Alhambra. Eine rote Burg, die erst im Abendlicht ihre Mauern rötlich färbt. Karten dafür sollte man lieber online vorbestellen, da nur eine bestimmte Anzahl Besucher täglich in zwei Wellen Einlass erhält. Außerdem gibt es innerhalb des Palastgebietes mehrere Gebäude, die gesonderten Eintritt verlangen.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/06/IMG_9482.jpg" alt="" title="IMG_9482" width="400" height="600" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5895" /></p>
<p>Zur Geschichte der alten Burgstadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alhambra" target="_blank">lest ihr lieber mal nach</a>. Ich kann dem nur zusetzen, dass man wirklich viel Zeit braucht und die Generalifen, die Gartenanlage, traumhaft schön sind. Für die Nasridenpaläste soll man eine halbe Stunde einrechnen, die Realzeit pendelte sich bei 1 – 1,5 Stunden ein. Orientalischer ist selbst der Orient nicht, tolle Schnitzereien und Einlegearbeiten in den Palasthallen, abgesehen von den wahnsinnig detaillierten Bögen der Arkaden. Man hat theoretisch den ganzen Nachmittag Zeit und die sollte man nutzen. Denn ohne Pausen wird’s anstrengend. Angst vor vielen Menschen sollte man auch nicht haben – das ist eben Weltkulturerbe und entsprechend treffen hier minütlich die Busse ein. Für uns war das die letzte Station in Andalusien. Sowohl Sevilla als auch Granada sollte man unbedingt noch mal anlaufen und dann mit etwas mehr Zeit als nur einen Tag pro Stadt! Nächste Woche geht es für mich weiter in den richtigen Orient  <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>bis dahin ein kurzes Adios amigos!<br />
Claudi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/06/summer-in-city.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seaside Rendezvous</title>
		<link>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/seaside-rendezvous.html</link>
		<comments>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/seaside-rendezvous.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 19:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[baelo claudia]]></category>
		<category><![CDATA[küste]]></category>
		<category><![CDATA[mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[ruine]]></category>
		<category><![CDATA[rundfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[tarifa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/?p=120</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/seaside-rendezvous.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-1.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="tarifa" /></a>Tarifa selbst galt mal als Geheimtipp für Windsurfer. Heute ist der Ort vollgestopft mit Surfartikel-Geschäften und Jugendherbergen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-1.jpg" alt="" title="tarifa" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5899" /></p>
<p>Gibraltar ist zwar die südlichste Landspitze Europas, aber die beste Sicht nach Afrika hatten wir weiter westlich, kurz vor Tarifa. Da gibt es jede Menge Windräder – aus gutem Grund, denn am Ausguck hat es uns fast weggeweht. Dafür sieht man dann aber auch wirklich afrikanische Landmassen, als wären sie nur ein paar Meter weit weg. Tarifa selbst galt mal als Geheimtipp für Windsurfer. Heute ist der Ort vollgestopft mit Surfartikel-Geschäften und Jugendherbergen, die sich mit Hailogos und Surfbrettern schmücken. Ein paar maurische Spuren gibt es wohl auch noch, aber wir haben uns in einen Turm am Kilometerstein 72 zurückgezogen, mit Blick und Gehör aufs tosende Meer. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/05/IMG_8748.jpg" alt="" title="IMG_8748" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5901" /> </p>
<p>Baden macht bei solcher Brandung also weniger Spaß. Daher die sofortige Weiterfahrt am nächsten Tag. Immer schön am Wasser lang, solange die Straße entlang geht. Landeseinwärts erkennt man die Wellen und damit den Wind an den Windmühlenfeldern. Hinter so einem Feld mit Mühlen und Olivenbäumen zweigt der Weg zu einer alten römischen Ansiedlung. Hauptsächlich zu ihren Resten. Baelo Claudia wurde im 2. Jhd v.Chr. gegründet und diente natürlich der fischverarbeitenden Industrie und als Hafen für den Handel nach Afrika. Naturkräfte haben die Römer im 6. Jhd. Vertrieben, bei uns hat der Wind auch versucht, den Rundgang zwischen Tempelsäulen, Teatro und Sauna zu beschleunigen. </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/05/IMG_1401.jpg" alt="" title="IMG_1401" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5900" /></p>
<p>Mit Sturmfrisur und leicht durchgeschüttelt bewegt man sich dann landeinwärts, nach Jerez, der Pferde- und Sherrystadt. Aber weil in Spanien am Nachmittag grundsätzlich alles geschlossen ist und jede Stadt in eine Geisterstadt verwandelt, haben wir dann doch noch mal den Weg ans Meer genommen. Für mich bis dahin nie namentlich aufgefallen: Rota. Nettes Örtchen, alles sehr weiß, eine Mondfestung, eine Kirche, ein Strand und diverse Kitesurfer. Aus baden wurde da auch nicht, dafür haben wir die Sandstrahl-Wellnessanwendung kostenlos bekommen. Auch dort pfeifft der Wind noch ordentlich um die Ecke. Man kann wohl durchs kalte Atlantikwasser plantschen, aber ich empfehle mindestens 7mm Neopren – das federt auch ein bisschen den peitschenden Sandsturm ab. Dafür hat man seinen eigenen Strand und viel Auslauf. Morgen geht es in die Kornkammer Andalusiens und nach Sevilla!</p>
<p>Adios soweit <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/seaside-rendezvous.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rock Of Ages</title>
		<link>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/rock-of-ages.html</link>
		<comments>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/rock-of-ages.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 19:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Gibraltar]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Berberaffe]]></category>
		<category><![CDATA[britisch]]></category>
		<category><![CDATA[mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[rundfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[städtereise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/?p=119</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/rock-of-ages.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-4.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="gib" /></a>Gibraltar: Eine steile Seilbahn gondelt auf den Felsen, wo bereits ein Affe zur Begrüßung am Ausstieg wartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-4.jpg" alt="" title="gib" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5904" /><br />
Hello again!</p>
<p>Briten in Spanien sind an und für sich nichts Ungewöhnliches, im Gegenteil: es gibt da ungefähr genauso viele krebsrot gebratene Tommys wie Landsleute aus unserer Gegend. Aber ich rede von denen, die halbwegs aufgeklärt sind und wissen, dass man sich in Südspanien ganz schnell die weiße Blässe verbrennen kann, weil sie eben dort leben. Die letzte kleine Südspitze Europas gehört also den Briten. Und ihren Felsen halten sie in bester Manierlichkeit in Ehren. The Gib, Gibraltar, kommt einen daher nicht nur very british vor, er ist es auch! Über sieben Kreisel sollen wir fahren, sagt Googlemaps, dann würde man spanisches Festland verlassen und englisches Wetter über einen hereinbrechen. <span id="more-119"></span></p>
<p>Schlagartig hört die Sonne auf zu scheinen. Die Wolkenwand und der Wind machen die Entscheidung einfach: soweit wie möglich durchfahren und nicht aussteigen. Und dann steckt man in einer Einbahnstraße – so breit wie das Auto, auf 10% Steigung &#8211; und findet natürlich keinen Parkplatz (man könnte wegen der Enge ja auch nicht aussteigen!). Schwitzend geht es den Hang wieder nach unten, auf eine breitere Gasse und zum öffentlichen Parkplatz – natürlich am Ortseingang. Aber von dort fahren Busse, direkt über die örtliche Landebahn drüber und sogar bis zum Ende Europas! Was soll ich euch sagen: am Ende Europas stehen ein Leuchtturm und eine Moschee <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und der Wind ist so heftig, dass sich selbst Kurzhaarträger die Frisur versauen.</p>
<p>Am britischen Ende des Kontinents sind allerdings nicht die afrikanischen Affen, die man hier eigentlich erwarten möchte. Wie wir feststellen, hat „the Rock“ einem niedriges Felsende und ein höheres, auf welchem sich die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berberaffe">Berberaffen </a>einen Spaß machen und die Touristen ihrer Essensvorräte berauben. Eine steile Seilbahn gondelt nach da oben, wo bereits ein Affe zur Begrüßung am Ausstieg wartet. Man wird gebeten alle Plastikbeutel zu verstecken, was natürlich nicht alle Leute tun und schon geht die wilde Jagd los. Die einen jagen mit der Kamera, die anderen mit vollem Körpereinsatz und schon hat die ungehorsame Dame einen Affen im Genick sitzen. Sind nicht gerade kleine leichte Tierchen und verhalten sich auch nicht ruhig, das Geschrei und Gelächter entsprechend groß. Die Affen marodieren dort seit man sie hier einschleppte (was vor 1000 Jahren gewesen sein könnte). Mehr als die Affen bekommen wir an diesem Tag auch nicht zu sehen, da der Felsen ja im britischen Wetter feststeckt und die Wolken bereits auf die Aussichtsterrasse hängen. Also gucken alle Leute zu, wie sich die Affen lausen, kratzen und einfach nur rumhängen. Weil Engländer auf Aberglauben stehen, haben sie auch um the Gib eine Legende gesponnen. Ähnlich wie die Raben im Londoner Tower müssen die Berberaffen von Gibraltar mit ihrer Existenz für die Herrschaft der Briten in diesem Territorium herhalten. Solange es hier also Affen gibt, gibt es auch die Briten hier&#8230; </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/05/IMG_8717.jpg" alt="" title="IMG_8717" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5905" /></p>
<p>Wieder auf affensicheren Boden angekommen, kann man dann durch die Gassen schlendern und Fish&#038;Chips-Buden neben Irish Pubs bestaunen, Souvenirs kaufen und mit etwas Glück vor verschlossener Schranke stehenbleiben, weil gerade ein Flieger landet oder startet. Gibraltar ist so klein, dass es die Landebahn quer über die Hauptstraße gelegt hat und alle halbe Stunde die Straße sperren muss. Und sowie man wieder auf der spanischen Seite der Schranke ist, kommt sie Sonne wieder raus! Weil es grad so schön am Meer ist, ziehen wir weiter die Küste entlang, nach Norden. </p>
<p>see you soon!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/rock-of-ages.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Good Vibrations</title>
		<link>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/good-vibrations.html</link>
		<comments>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/good-vibrations.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 19:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[arena]]></category>
		<category><![CDATA[Gibralfaro]]></category>
		<category><![CDATA[jacaranda]]></category>
		<category><![CDATA[malaga]]></category>
		<category><![CDATA[mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[rundfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[städtereise]]></category>
		<category><![CDATA[tapas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiumdiewelt.de/?p=118</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/good-vibrations.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-2.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="malaga" /></a>Andalusien it is! Spanische Sonne satt UND in Malaga blühen die Jacarandas! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/AND-2.jpg" alt="" title="malaga" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5907" /></p>
<p>Urlaub! Endlich! Und zwar ohne Stift und Block und distanzierte „Kollegen“ <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Nichts desto Trotz ist auch dies eine kurze Rundreise mit viel Programm. Andalusien it is! Spanische Sonne satt UND in Malaga blühen die Jacarandas! Alleen aus blauen Bäumen, die ich immer geplant hatte auf einem dritten Hawaii- oder Südafrikatrip zu finden. Aber wozu in die Ferne schweifen?! Malaga ist nur 3 Stunden von der Heimat weg und unser (nein, bin nicht allein im Urlaub <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) erster Anlaufpunkt. Dort wartet man dann so lange auf seinen Mietwagen bis es ein Upgrade gibt und statt dem häßlich Ka-lein dann doch Polo. </p>
<p>Man wurschtelt sich also erst durch den spanischen Straßenverkehr und bewundert neben blauen Jacarandas auch die blauen Abbieger-Schilder, die eine 180-Grad-Kurve nach rechts beschreiben – für die Linksabbieger! Nach dem vertrauensvollen Parking in der Tiefgarage wuselt man dann zu Fuß durch enge Gassen mit mehr oder weniger baufälliger Substanz, Boutiquen und einer gewissen Anzahl Bars und Cafes, die auf die touristische Relevanz des Stadtteils hinweisen: die historische Altstadt. Der Hauptboulevard scheint mit Marmor gepflastert zu sein, ist spiegelglatt und sauber. Der wird täglich mit dem Kärcher gereinigt und gepflegt – wir haben das zweimal beobachtet! </p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2009/05/IMG_8502.jpg" alt="" title="IMG_8502" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5908" /></p>
<p>Im Labyrinth der Gassen kommt man irgendwann an der Kathedrale der Stadt entlang, auch am Teatro Romano, das zu Füßen der Alcazaba (maurischen Burg) noch halb vergraben hinter einem Zaun schlummert. Von dieser Alcazaba aus kann man theoretisch bis zum höchsten Punkt der Stadt und zugehöriger Zitadelle wandern&#8230; oder man nimmt einfach den Bus zum Gibralfaro. Die Burg da oben ist gar nicht so spektakulär – aber der Blick nach unten um so mehr! Man sieht direkt in die Arena hinein, die von der Straße aus nur den Eindruck einer kleinen Mauer macht. Und man sieht den Hafen, an dem wir vor ein paar Stunden auch schon entlang geirrt sind, bis wir doch den Ausgang und damit Strand fanden. Heißer Sand, aber das Wasser sieht arg kalt aus.</p>
<p>Zur Stärkung haben wir uns doch tatsächlich von der einzigen englischsprechenden Empfangsdame eine Tapasbar empfehlen lassen. Und dann den Stadtplan mit eingezeichneter Sättigungsanstalt im Zimmer liegen lassen! Macht ja nix, wir sind ja zwei Abende hier. Dann startet man eben auf eigene Faust wieder ins Gassenwirrwarr und sucht nach Nahrung. Angebot ist ja massenhaft vorhanden, allein bei der Entscheidung hapert‘s, aber am Ende sitzt man gut und bestellt Hackbällchen in Mandelkruste, „tapfere“ Pommes mit Teufelssauce und alles mögliche andere, das in Ali Oli ertrinkt. Nicht übel fürs erste Mal. </p>
<p>Das zweite Mal verlief dann eher enttäuschend, denn wir haben den Stadtplan nicht vergessen. Anlaufpunkt in einer kleinen Seitengasse: das Logüeno, eine Einrichtung eigens für dumme Touristen geschaffen. Hohe Preise, aber man hofft noch auf hohe Qualität. Die erweist sich als niedrigstes Niveau, kurz nachdem die Volkshochschule am Nebenhaus ihre Schüler ausgespuckt hat. Wir haben da gerade unsere in Öl ersoffenen Pommes wieder auf den Teller gespien. Da  saßen wir also, und kein Kellner wollte die noch vollen Teller wieder abräumen, bis ich einer vorbeiziehenden Bettlerin das Brot in die Hand drückte. Da gab‘s dann Ärger für sie und die Rechnung für uns. Aber ansonsten ist Malaga im Kern ein hübsches weißes Städtchen mit blauen Bäumen. Morgen geht es weiter zum Felsen! Nächste Meldung dann aus Großbritannien!</p>
<p>Adios Claudi</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiumdiewelt.de/2009/05/good-vibrations.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

