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	<title>Claudi um die Welt &#187; Japan</title>
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		<title>See You On The Other Side</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Mar 2006 13:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/03/see-you-on-other-side.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-1.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="japan8" /></a>Japanische Kultur im Rückblick: Modesklaven, Dauerbücker, Automatenernährer... Sushifresser!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-1.jpg" alt="" title="japan8" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5475" /></p>
<p>Gestern haben wir noch mal einen kurzen Abend mit Eikis neuem Freund Kazuo versoffen und nun sitz ich schon in Osaka und bereite mich auf Neuseeland vor. Japan also im Rückblick:</p>
<p>Bunt ohne Ende. Die gesamte Mannschaft ist modeversklavt, selbst die Hunde tragen Designer-Klamotten. Man lebt auf allen Etagen, Bars und Geschäfte sind im 1. bis 7. Stock. Man verbeugt sich bis zum Umfallen. Man parkt sein Fahrrad an einer Parkuhr und zahlt</p>
<p>Auf den Wegen kleben Schilder, dass hier Rauchen verboten sei. Mickey Mäuse und Michael Jacksons überall &#8211; ich meine die weißen Handschuhe und Mundmasken! Die Bäumchen sind lustig gestutzt &#8211; och, ich bleib hier und werd Landschaftsgärtner. Zur Kirschblüte muss das der Hammer sein. Die Gärten haben alle niedliche Teiche mit Inseln drin und Bonsais drauf. Tempel und Schreine an allen Ecken und natürlich die Wolkenkratzer. Ich find ja, dass man aus Glas und Beton mehr machen kann als stupide kantige Klötze, aber es ist eben typisch.</p>
<p>Und auch wenn es mir eher den Magen hebt, angerichtet und im Fenster ausgestellt sieht Sushi klasse aus! Japan hat übrigens die größte Ansammlung von Bäckereien, die ich je gesehen habe. Und leeeecker! Hätte mich eigentlich die ganze Zeit von Kuchen und &#8220;Stücksche&#8221; ernähren können. Und sie stehen nach allem an. Brav in einer Reihe. Hat was Britisches. Man fährt übrigens auch links. </p>
<p>Und man ernährt sich aus Automaten! Alle Sorten von Trinkbarem, heiß und kalt, gibt&#8217;s an einem von angeblich 5,5 Millionen Automaten landesweit. Die Zahl ist hundertpro falsch. Wir waren nur in 5 Städten und haben mindestens 6 Mio. gesehen! Aber wirklich praktisch. Rund um die Uhr Gesöff und Kaffee am Morgen und sogar ein Süppchen für den Mittagslunch. Ich sag mal: Wiederkommen und mehr sehen. Die 2 Wochen haben definitiv nicht gereicht!</p>
<p>bis die Tage aus NZ<br />
Claudi <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>I Like Chopin</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Mar 2006 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudirtw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/03/i-like-chopin.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-2.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="japan5" /></a>Man hat es irgendwie durch den Regen zum Goldenen Pavillon geschafft, dann zurück nach Tokyo, zum Fuji und nach Kamakura.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-2.jpg" alt="" title="japan5" width="6700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5470" /></p>
<p>&#8220;Rainy days never say goodbye&#8221; &#8211; das ungefähr beschreibt die letzten 10 Tage. Hallo zusammen, da bin ich wieder. Zurück aus dem sumpfigen Sumpf und am eigenen Schopfe wieder rausgeschöpft. Oder so ähnlich. Ich entschuldige mich vielmals für die lange Abwesenheit. In Tokyo gibt es wohl Internet, aber wesentlich mehr Bars und Kneipen&#8230; Aber bitte, wie immer der Lauf der Ereignisse hübsch der Reihe nach: </p>
<p>Nicht unbedingt eine rein japanische Reiseweisheit, aber zumindest zutreffend: Wann immer du in einen Zug steigst, kommt die Sonne hervor, blinzelt dir keck zu, macht den Himmel blau und streicht sanft über die Bambuswälder. Wann immer du aus dem Zug aussteigst, fängt es an zu plätschern. So geschehen in Kyoto und auch in Tokyo.</p>
<p>Der Anreisetag ist eigentlich immer ganz toll. Allerdings auch recht kurz. Und dann schüttet es aus Eimern und regnet Hunde und Katzen. In Kyoto hatten wir genau 2 Tage Zeit. Der erste war nur eine halber, der zweite verregnet. Man hat es irgendwie durch den Regen zum Goldenen Pavillon geschafft. Einmal durch den Garten geflitzt, Foto geschossen und wie eine gebadete Katze wieder in den Bus. Die gute Laune am Limit! Immerhin, es hat nicht geschneit. Ich würde mich ja auch nicht beschweren, wenn ich richtige Klamotten gehabt hätte, aber die Ärmel sind zu kurz, Mama! Ok, aber sonst war’s leider zu kurz für einen wirklichen Eindruck von Kyoto.</p>
<p>Und dann Tokyo. Großer Bahnhof. Buchstäblich! Haben eine Weile gebraucht, die Info zu finden, die uns den Weg durch die größte Stadt der Welt zum wohl unbekanntesten Hotel der Welt zeigt. Es hat eine weitere Weile gedauert bis wir unsere Residenz gefunden hatten, aber wir haben es ohne ein Taxi geschafft. Dafür mit krummen Rücken. Egal, den kann man ja wieder richten. Auf dem Fußboden zum Beispiel&#8230; sechs Nächte lang. Am Anfang fand ich diese japanische Schlafweise ja noch ganz cool, aber langsam fühlt es sich an, als würde ich allnächtlich meine Kraxe spazieren tragen.</p>
<p>Aber Tokyo! Kunterbunt, wie meine alte Wohnung <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Leuchtet nur nachts ein bisschen mehr <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Wolkenkratzer und das Leben spielt sich auf allen Etagen ab. Das Partyviertel für die Touris heißt Roppongi. Da trifft man dann auch beispielsweise einen Typen wieder, den man zuletzt in Hiroshima im Youth Hostel gesehen hat&#8230; wie klein die Welt doch ist. Und man trifft lustige Japaner, die jahrelang in Europa gelebt haben und einen unter den Tisch saufen &#8211; so wie Kazuo. Psst: Isländer vertragen keinen Tequila <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und deutsche Frauen müssen sie dann vom Bürgersteig kratzen und heim schleppen. Ja, und dann stürzt man halt im Nachtleben ab und muss nach 24 Uhr das Taxi nehmen. Teures Vergnügen, das! Aber ne nette Stadtrundfahrt.</p>
<p>Gesehen habe ich in Tokyo: 2 Hard Rock Cafes (saßen unter den Jacken von Skid Row und Van Halen), 3 Hyatt Hotels (irgendjemand wollte unbedingt den Drehort von &#8220;Lost in Translation&#8221; aufsuchen), das Regierungsviertel (voller hässlicher, grauer Betonklötze mit viel Glas), das Amüsierviertel, den Tokyo Tower, die ganze Stadt vom Roppongi-Tower aus, diverse Bars und ganz viel Fisch. Ich zähle lieber nicht auf, was ich alles nicht gesehen habe, das wäre nämlich peinlich.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/japan6.jpg" alt="" title="japan6" width="650" height="488" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5471" /></p>
<p>Aber aber aber&#8230; haben ja auch einen Ausflug zum Mt. Fuji gemacht. Oder zu einem Ort, der genauso heißt und von dem aus man die lange Industriestraße zum Berg hinaufsehen kann. Der sieht vielleicht putzig aus. Großer grauer Kegel mit Sahnehäubchen. Und die Sahne zerläuft etwas und tropft nach unten, so ungefähr. Näher kamen wir nicht ran und hoch schon gar nicht. Ist geschlossen wegen Schnee. Nun ja, dann eben nur von unten angucken.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/japan7.jpg" alt="" title="japan7" width="650" height="488" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5472" /></p>
<p>Und den anderen Ausflug gab’s nach Yokohama, wo ich den guten alten Tomio wieder getroffen habe. Hab ich während meiner ruhmreichen Studienzeit in Leipzig kennen gelernt. Nun konnte ich ihn mal in seinem Land besuchen. Er hat uns in ein Sushi-Restaurant ausgeführt (nee, roher Fisch ist echt nicht meins. Hab einige Happen hintergewürgt und heldenhaft drin behalten&#8230; aber bitte nicht wieder) und dann nach Kamakura gebracht. Endlich mal Japan im Kleinen. Keine Wolkenkratzer, sondern Kirschbäume (wir sind eine Woche zu früh für die Blüte!) und Tempel und Schreine. Am Wünscheltempel Lose gezogen und so weiter&#8230; wirklich nett. Sehr idyllisch. Und den großen Buddha haben wir nun auch gesehen. Lustig, ich dachte immer, den würde ich in Thailand sehen, aber dann doch erst in Japan <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und es hat nicht geregnet!</p>
<p>Arigato und Sayonara so far<br />
Claudi <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ein bisschen Frieden</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Mar 2006 13:42:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/03/ein-bisschen-frieden.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-3.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="japan3" /></a>Bedrückender, aber auch sehr beeindruckender Besuch im A-Bomb-Dome in Hiroshima. Nach Nagasaki und Miyajima ging es auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/JP-3.jpg" alt="" title="japan3" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5462" /></p>
<p> Und dann haben wir einen Shinkansen betreten und sind mit 285 kmh in 2 Stunden nach Hiroshima gefahren. Ja, von mir aus nennt es Katastrophen-Tourismus! Man muss doch was von der Geschichte des Landes mitnehmen, wenn man schon mal da ist! Außerdem wird Hiroshima im Bangkok Airways Flugmagazin als die neue In-Stadt Japans gefeiert. Davon haben wir zugegebenermaßen allerdings wenig mitbekommen. Mussten brav um 10 Uhr abends wieder auf der Matte stehen! Das Youth Hostel ist irgendwie so schullandheimmäßig drauf und schließt um 22 Uhr die Pforten, um 0 Uhr sollte man im Bett sein. Schlimm!</p>
<p>Ansonsten herrschen hier wahrlich friedliche Zeiten. Friedenspark hier, Friedensmuseum da, Friedensdenkmal dort. Das Denkmal ist die einzige übrig geblieben Ruine samt Stahlskelett, die der Feuerball und die Druckwelle am 6.8.1945 nicht weggerafft haben. Stand 600 Meter vom Epizentrum entfernt, falls das jemanden interessiert. Das Museum nennt sich A-Bomb-Dome. Ich werde versuchen, die Wörter bombastisch und katastrophal möglichst nicht zu benutzen.</p>
<p>Man geht also durch eine Ausstellung und Dokumentation von der Planung der Atom-Bombe bis zu ihren Folgen. Bilder von Hiroshima vor und nach dem Einschlag. Ratzekahl! Ich kenne Bilder von der Zerstörung Berlins durch &#8220;normale&#8221; Bomber, aber das ist was anderes. Da stand nix mehr. Ist erschreckend. Hat man alles mal im Geschichtsunterricht gelernt und auch die Bilder gesehen &#8211; bis auf die von den verkohlten Skeletten, verschmolzenen Knochen und so &#8211; aber wenn man die Videofilme sieht, die die Amis davon gemacht haben, wird einem schon anders. Verfehlt seine Wirkung sicher nicht. Hinter mir hat eine Dame geschluchzt, fand ich etwas übertrieben, aber ja, einen Kloß hat man schon im Hals. Und Gänsehaut.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/japan11.jpg" alt="" title="japan11" width="650" height="488" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5463" /></p>
<p>Neben einer kleinen Waffenkunde für Nuklear-Einsteiger und der überaus interessanten Aufklärung übers Wettrüsten bis heute, beeindruckt noch eine Wand mit Briefen, die der Bürgermeister von Hiroshima seit 1954 jährlich an die Rüstungsstaaten schickt, um gegen Bomben-Tests zu protestieren. Naiv, aber beharrlich. Wir haben fast 3 Stunden in diesem Museum zugebracht. Es kostet übrigens nur 50 Yen (30 Cent) Eintritt, es soll nicht am Geld scheitern, dass die Welt das sieht. Gute Einstellung!</p>
<p>Nagasaki (ja, Lars, da war ich auch und wenn ich nach Hawaii komme, wird wohl auch Pearl Harbor eine Option sein!) wollte dagegen für ein bedeutend kleineres Museum 500 Yen! Dort geht es mehr um die Kirche, die es da wohl am meisten getroffen hat. Wusste nicht, dass Nagasaki so christlich eingestellt war und ist. Sie haben die Kirche wieder aufgebaut. Wie alles andere auch.</p>
<p> Apropos Kirche, neben den Bomben-Ausflügen gab’s auch noch was anderes zu sehen. Das Schloss von Hiroshima zum Beispiel und das Torii vor der Insel Miyajima. Cool! Das Ding hab ich mal &#8220;radiert&#8221; (hat was mit Kunst zu tun) als ich 13 war. War auf irgendeiner Karate-Zeitschrift. Und nu hab ich’s in echt gesehen <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ist so ein orangenes Shinto-Tor, das bei Ebbe im Schlamm steht, bei Flut im Wasser und vor sich hinmodert. Seit 600irgendwas wurde es bereits achtmal neu gebaut. Es sieht einfach nur klasse aus und darum ging&#8217;s mir.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/miya.jpg" alt="" title="miya" width="650" height="522" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5467" /></p>
<p>Und nach 3 durchfrorenen Nächten (es hat ein wenig geschneit in Hiroshima) haben wir nun Kyoto erreicht und pennen bei Omi aufm Dachboden <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Der Oberhammer, ein echtes japanisches Zimmerchen, mit Matten aufm Boden und sonst nix. Gemütliches Wohnzimmer für alle &#8211; und das sind wir und die Omi, die kein Wort Englisch spricht. Huj, das ist ne Herausforderung! Ach ja, man verbeugt sich hier vor allem und jeden und für alles und jeden. Ist wirklich lustig. Der Schaffner im Zug zum Beispiel betritt das Abteil, verneigt sich vor der versammelten Fahrgastschaft und geht dann an die Arbeit: verbeugen, um die Karte bitten, abknipsen, zurückgeben, wieder verbeugen und irgendwas murmeln von &#8220;Arigato gaimazu&#8221;. Und wenn er das Abteil wieder verlässt dasselbe Spiel: Umdrehen zu den Mitreisenden, verneigen und raus aus der Tür. Zu schön.</p>
<p>So und mehr aus dem Land der aufgehenden Sonne gibt es dann bei Gelegenheit, Bilder folgen!</p>
<p>Arigato &amp; Saiyonara<br />
Claudi <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Back On The Streets</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Mar 2006 11:19:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.claudiumdiewelt.de/2006/03/back-on-streets.html"><img align="" hspace="5" width="560" height="200" src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/CH-5.jpg" class="wp-post-image tfe" alt="" title="china10" /></a>Letzte Erkundungen in Shanghai und dann nichts wie los nach Japan! In Osaka warten schon die bunten Geschäfte!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2012/01/CH-5.jpg" alt="" title="china10" width="700" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5455" /></p>
<p>Geschafft! Die zivilisierte Welt hat mich wieder <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
China gut und schön, aber das miese Wetter und kalte Zimmer haben es irgendwie anstrengend gemacht. In Shanghai hab ich mir noch den Skytower angesehen, allerdings ohne hochzufahren &#8211; war zu nebelig, und wir haben eine atemberaubende Fahrt durch &#8220;The BUND Sightseeing Tunnel&#8221; unternommen. Irre! </p>
<p>100 Meter in einem Plastikkasten durch eine Röhre mit kitschbunten Lichtschläuchen!!!! Eiki meinte was von Star Trek 1 und Warp 3 &#8211; ich meine, selbst die erste Star Trek-Folge hatte mehr Special Effects als DAS! Und nach 100 Metern war alles vorbei! Was für ein Spektakel, und dafür hat man nun auch noch Eintritt gezahlt <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Ich denke ja immer noch, da war noch ein Geheimgang in dem Tunnel, man hätte vermutlich ausm Kahn springen müssen und dann wäre dort der richtige Tunnel gewesen, mit tatsächlich Sehenswertem. Na egal. Zum Shoppen gab es in China leider auch nicht so viel. Große Shoppingmalls, aber nicht das, was ich gesucht hab. Hätt&#8217; ja zu gern ein Mao-Shirt gekauft.</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/japan2.jpg" alt="" title="japan2" width="650" height="488" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5457" /></p>
<p>Da ist Japan zum Beispiel viel hipper. An die Damen da draußen: Das Shopping-Paradies liegt unterhalb der japanischen Großstädte! Schön warm da. Und die spielen tatsächlich Whitesnake über die Lautsprecher! &#8220;Here I Go Again&#8221; in einer japanischen Shopping-Mall?! Danach noch &#8220;Smoke On The Water&#8221;! Die spinnen echt hier <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und die berühmten japanischen Punks laufen auch durch die Gegend. Das abgefahrenste was Mann in Japan machen kann, ist scheinbar die Haare wachsen und von einem Tier anfressen lassen und dann blondieren. Paar zerschlissene Jeans und fertig. Frau dagegen trägt zur Zeit Minirock, keine Strumpfhosen (ist auch nicht nötig, hier ist alles beheizt, selbst die Klositze!) und Stiefelchen mit Highheels &#8211; Typ &#8220;Linda Van De Slampten&#8221;, wie meine aufmerksame Begleitung das immer wieder nennt. Die 80er werden niemals sterben!</p>
<p><img src="http://www.claudiumdiewelt.de/wp-content/uploads/2006/03/japan9.jpg" alt="" title="japan9" width="650" height="488" class="mediaborder aligncenter size-full wp-image-5459" /></p>
<p> By the way &#8211; meine Eine befindet sich in Osaka, wenn ihr das lest, vermutlich schon in Hiroshima, oder auf den Weg dahin &#8211; bin euch schließlich 9 Stunden voraus. Ooooosaka ist ganz grooooß und mal abgesehen vom unterirdischen Shopping-Paradies auch oberhalb recht voll mit Geschäften. Das allein unterscheidet es nun nicht wirklich von Shanghai, aber es macht alles einen bedeutend aufgeräumteren und saubereren Eindruck, und keiner zieht hier mehr geräuschvoll den Rotz hoch und übt Weitspucken! Bäh, die Chinesen sind echt eklig, wenn es um so was geht! Außer dem günstigen Essen (bis aufs Sushi) ist hier vieles recht kostspielig. Das Hotel kostet 40 Dollar die Nacht. Pro Kopf! Und das ist das unterste Niveau, abgesehen von den beheizten Toilettensitzen (darüber werd ich echt nicht fertig <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ). Also nicht dreckig oder so. Aber eben kein Bad und Klo inklusive, sondern durchs Haus dafür wandern. Ich bin verwöhnt *schäm*</p>
<p>Aber ab morgen geht’s eh eine Klasse tiefer, 6-Bett-Jugendherbergs-Zimmer. Das werden schlimme Nächte, wenn ich da an meine Erfahrungen aus Rom und Stockholm denke. Dafür ist Internet für umme und Video auch! Video &#8211; sie haben eine eigene kleine Videothek in diesem Hotel. Auf manchen Covern haben die Mädels&#8230; nein, ich schreib nicht mehr&#8230; aber die Herren, die die Filmchen zurückbringen, müssen an meinem PC vorbei und gucken immer so ertappt. *LACH*</p>
<p>Arigato so far<br />
Claudi <img src='http://www.claudiumdiewelt.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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