2009
2009
Und dann hat man diese kleine Journalistentruppe ins Hinterland von KwaZulu gekutscht. Das Hinterland ist ein Hochland, und dort wächst auch auf 1400 Metern noch Wein! Dies ist das erste, wenn auch nicht mehr einzige Weingut in KwaZulu, die bekannteren Weinregionen liegen in der Kapgegend. Die Weinstöcke sind bereits entlaubt, ist ja Winter hier unten und arg klein, was bei einem 4jährigen Gut auch nicht anders sein kann. In solchen Lagen ist es erfahrungsgemäß etwas kühler und daher werden auch eher weiße Sorten angebaut, was den Eigner aus einer alten deutschen Winzerfamilie trotzdem nicht daran hinderte auch rote Tropfen zu produzieren. Und die trinkt er selbst auch am liebsten. Unsereins nippt ja nur mal und spült den Rest weg (Spucken mögen die hier weniger), aber der Somelier und sein Weingärtner haben kräftige Hiebe aus ihren Gläsern genommen – zum neidenden Leidwesen meiner Mitreisenden immer wieder ein edler Roter, während sie/wir den Weißen testen sollten. 
2009
Sawabona ein weiteres Mal aus Zululand!
Man weilt in Durban, das zufälligerweise vom Lissabonner Vasco da Gama einst entdeckt wurde und mir daher eine nette Überleitung von dem einen Trip zum anderen verschafft. Das war’s dann aber auch schon mit dem portugisiesch-afrikanischen Zusammenhang. Diese Reise dient dem geschäftigen Treiben einer Tourismusmesse um und für Südafrika und seine Anrainer. Man hat mir zwischen den Fachschreibern einen Platz zugestanden, um mal zu schauen, was sich so für Veranstalter, Hotels, Städte und sonstige Touristiker im Zuge der WM im nächsten Jahr so alles vorgenommen haben. Wenn Südafrika Fußball-Gastgeber ist, freut sich der Tourismus schließlich auch über vermeintliche Hooligans und Fußballfans, denen man allerdings auch weniger kulturelles oder landesspezifisches Interesse nachsagt. Nichts desto Trotz, die Südafrikaner wollen es versuchen und den Fans aus aller Welt (man rechnet mit 400.000) und dem eigenen Land neben der perfekten Sportshow in fertiggestellten Stadien einträgliche Urlaubsmöglichkeiten von A wie Antilopenbeobachtung bis Z wie Zulutänze zu bieten. 
2008
2008
2008
Ich muss noch einen Nach(ab)satz dranhängen. Afrika verdient das. Es verlangt es eigentlich sogar. Neben der Landschaft, die einerseits völlig anders ist, als ich sie erwartet habe (stellenweise sah’s aus wie in der Toskana), andererseits das bietet, was ich sehen wollte (Grassteppe mit vereinzelten Akazien, und die freilaufenden wilden Tiere), kann man sich einiger gemischter Gefühle über die soziale Situation nicht erwähren. Hat man ja auch erwartet, in der ein oder anderen Form zumindest. 
2008
Generell war das ja schon eine halbe Hetzjagd auf diesem Pressetrip. Nadine, die anderen erwähnten Personen sind also “journalists”
Kapstadt hat mir, ehrlich gesagt, den Rest gegeben. Ab Ankunft im “12 Apostel”-Hotel ging’s Schlag auf Schlag, kaum Zeit für irgendwas und schon gar nicht fürs Genießen. Laut einem Reiseführer ist Kapstadt eine der schönsten Städte der Welt. Ich kann’s nicht einschätzen. 
2008
Aaaach Afrika! Da denkt man doch an die vielen wilden Tiere. Leider hat uns niemand fuer einen Big-Five-Trip eingebucht. Also keine Elefanten, Loewen, Leoparden und Nashoerner. Wir machen eben die Schmankerl an der Seite. Nach der Reiterei haben uns Isabella und Anthony ueberraschenderweise zur naechsten Lodge geflogen, 20 Minuten weiter noerdlich ist das und heisst Thonga Beach. Thonga ist ein Stamm, der an der Grenze zu Mosambik lebt. Auf Mac’s Internationalem Flughafen (1 Piste, 200 Meter lang, 9 Meter breit, davor, dahinter und daneben Eukalyptuswald) erwartete man uns schon. 
2008
2008
Fuenf Freunde muesst ihr sein, oder eben vier Reiter. Dann koennt ihr jedes Unheil auf dieser Welt ausloesen! Nun denn, wir waren nach dem Warmritt am ersten Tag natuerlich noch ein zweites Mal hoch zu Ross unterwegs, sind ja schliesslich Reiterferien. Also morgens raus, Sonne scheint und wieder zum Stall, wo Luxus, Zulu und Samuraj schon bereit stehen. Den Namen von Isabellas Pferd hab ich glatt vergessen. 
2008
Eigentlich wollte ich keine einwoertrigen Ueberschriften mehr machen, aber wenn’s nunmal passt, was soll ich machen!? Ueberhaupt, ich bin ein bisserl sprachlos. Eben macht sie noch dumme Witze ueber Sahara und Regen bringen und im naechsten Moment hockt sie im Flieger nach Afrika! Und was soll ich euch sagen? Ich habe ihnen Regen gebracht! In der Trockenzeit! Vielleicht lag das auch an Oliver, einem Kollegen, der auch mit auf diesem Kurztrip ist und von sich behauptet ein Regenmacher zu sein. Unsere vereinten Kraefte haben jedenfalls erstmal am Frankfurter Flughafen den Betrieb lahm gelegt mit Gewitter. 


















