2008
2008
Wenn Pinguine baeuchlings nach oben im Ozean treiben, hat das ungefaehr dieselbe Bedeutung, wie bei Fischen, die bauchoberst schwimmen – es geht ihnen dann meist nicht gut. Um es anders auszudruecken, die gehen gar nicht mehr. Sie sind gegangen. In die ewigen Fischgruende naemlich. So einen Pinguin in ungesunder Schwimmhaltung erspaehten wir gestern auf der Fahrt zur Waterfall Bay, wo zumindest einer von uns unterm Wasser bei den Seedrachen war. Ja, richtig geraten, die schreibende Person war es nicht! 
2008
Schluchz, jetzt sind wir wieder allein. Haben gerade unseren Maetti verabschiedet, nachdem wir uns vorher schon von Nord-Tassie und den drei Platypussen in Latrobe verabschiedet haben. Schnabeltiere sind interessante und recht eigenartige Wesen. Die stoebern 16 Stunden am Tag durch den Schlamm irgendwelcher Teiche. Maximal eine Minute koennen sie unter Wasser bleiben, dann muessen sie wieder hoch und Luft holen. Und dann koennen wir sie fotografieren! Ein Rentner-Bruederpaar geleitet die Touris in einem Waldgebiet zm Teich und erzaehlt von den putzigen Tierchen. Und die gibt es nur hier! (Den Satz hatte ich schon mal oder?) Aber 16 Stunden lang auf- und abtauchen??? Waere mir auf Dauer doch zu nass. 
2008
Und nun zum schmackhaften Teil der Reise! Abgesehen von den vielen Fruehstuecks und Lunches, die wir in einer beliebigen Baeckerei Ihrer Wahl eingenommen haben und den unzaehligen Pubs, die uns mit typischen Landesspezialitaeten ala Bangers & Mash oder Fish & Chips am Leben erhalten haben, gab es einiges an Kulinaria, das man so wirklich noch nicht (oft) hatte. 
2008
2008
Mit ein paar chilligen Klaengen kommen nun die Strandbilder! Ich weiss ehrlich nicht mehr, wie viele Straende wir angefahren sind und beklettert haben, aber es waren eine ganze Menge. Uns Ostkuestenjunge mit der Lizenz zum Surfen mags wohl am Wasser und konnte daher keine sandig nasse Stelle an der Kueste auslassen. Gut so! Ich koennt ja stundenlang ueber Steine und Felsen klettern, die da so im Wasser liegen… und Muscheln sammeln… und ins Gegenlicht blinzeln…

2008
Ihr glaubt doch nicht, dass ich das gute Run to the hills schon unters Volk werfe! Erstmal Frau Bush
Und wir sind wirklich den Berg raufgerannt! Fuer den Walk zum Aussichtspunkt auf die beruehmte Weinglass Bucht ist normalerweise 1 Stunde angesetzt. So ein Unternehmen mit einem Claudi im Schlepptau bedeutet mindestens 1,5 Stunden! Aber mit einem Maetti “the Guide” und einem sportlich unterforderten Saschi auf Tour keucht selbst ein Claudi in unter 45 Minuten den Berg hoch und pustet oben das brasse Erstaunen ueber die ganze Bucht. Schoener weisser Strand und blaues Meer wie die Karibik es nicht besser bieten koennte. Unser weitsichtiger Guide mit dem geschulten Auge hat sogar Delfine dort unten ausgemacht. Die Bucht heisst leider aus einem eher unschoenen Grund Weinglass. Die fruehen Siedler haben die Bucht als Walschlachtanlage benutzt. Entsprechend war das Glass gern mal mit einem vollmundigen Roten gefuellt. Soweit haben wir noch keinen Wal gesichtet. 
2008
Heyho, alle sind wieder an Board, unsere Klamotten schleudern gerade durch den dritten Gang einer Waschmaschine hier im Edge of the Bay Resort. In den beiden Tagen zuvor haben wir uns die beliebten Urlauberinseln an der Ostkueste vorgenommen. Bruny Island hat mich ein bisschen an die Ostsee erinnert. Eine Insel eher fuer die Einheimischen als die Touris, Angeln und Surfen stehen ganz oben (unser Fuehrer hat ganz vertraeumt auf die hohen Wellen geguckt, ich glaub der sufrt freizeitlich recht viel.) auf der to-do-list. Ansonsten gibt es nur noch eins: die Bruny Island Cruise.

2008
Liebe Mitharzer und Freunde heidnischer Braeuche,
stellt euch vor, es ist Hexennacht am Blocksberg und ich bin nicht da. Ich war eigentlich nie da! Zumindest nicht an einem 30. April. Im Harz duerfte ich das letzte Mal vor 15 Jahren gewesen sein. Und heute dann wieder. Nur auf der anderen Seite der Erdkugel – in den Hartz Mountains. Ich habe ungefaehr 5 Leute befragt, ob dieser Hartz etwas mit dem unsrigen zu tun hat oder nicht, bis ich tatsaechlich am Ende des Tages eine vernuenftige Antwort bekam. Aber wir wollen den Dingen ja nicht vorweggreifen!

2008
sop, endlich was zu berichten, ausser Pleiten, Pech und Pannen! Nachdem man ja nun 3 Tage in Launceston und Hobart tot geschlagen hat, die unfreundlichste Herberge seit langem ueberwunden (“Pickeld Frog” klingt nur lustig, mehr nicht!), haben wir endlich unseren Guide und ein bisschen Entertainment der tierischen Art bekommen. 
2008
Nicht erschrecken, ich bin den Overland Track nicht durchgejogged und deshalb schon wieder am Zivilisationskabel! Tja nun, wo anfangen? Also zu erst einmal die Entwarnung: alle Anwesenden sind soweit gesund, hust, abgesehen von meiner Erkaeltung Dank 26-stuendigem Aufenthalt in klimatisierten Fliegern. Und dem geprellten Knie, das mich/uns zum Rueckzug gezwungen hat, ist soweit aber auch nur blau und halbwegs einsatzfaehig. 
2008
Was kann einen Karibik-Kurzurlaub übertreffen? Ich hoffe, ein Australien-Langurlaub! Und was macht man, wenn man gerade bei schönem Wetter nicht auf den Hügel gekommen ist? Man klettert 6 Tage durch die Wildnis, in anzunehmenderweise Regen- und/oder Schneegestöber. Wäre ja auch langweilig sonst. Es geht also zu den Teufeln, denen in Tasmanien. Und weil das so eine schöne Insel mit viel Natur und wenig sonstigem ist, wandert Frau O. mit ihrem Bergtrauma mal eben den Overland Track entlang! Nach 10 Jahren wird’s mal Zeit, sich seiner Traumata zu stellen. Als Antreiber habe ich Sascha auserkoren. Dürfte eine lustige Tour werden, man(n) hat schon angekündigt, sein eigenes Tempo zu laufen. An sich nicht schlimm, mir rennen ja die meisten Kerle davon… aber in dem Fall, kann ich mich maximal einen Tag zurückfallen lassen, denn in 7 Tagen müssen die 65 Kilometer abgeackert sein, sonst verpass ich die Fähre und den Guide, der auf der anderen Seite des Lake St. Claire auf uns wartet. 











