Kleine Reiseinfo Äthiopien
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Kleine Reiseinfo Äthiopien

Flüge nach Äthiopien

Flüge gibt es direkt ab Deutschland u.a. mit Ethiopien Airlines, die auf Inlandsflüge Rabatt gibt (wenn man die Langstrecke mit ihr fliegt). Im Land unterwegs ist man mit Überlandbussen, Minibussen oder Mietwagen.

Äthiopien-Visum

Ein Visum ist notwendig. Man kann es in Deutschland bei der Botschaft beantragen oder bei Ankunft am Flughafen erwerben, kostet ca. 40 Euro.

Beste Reisezeit Äthiopien

Für den Norden Äthiopiens mit den historischen Highlights Lalibela, Aksum (und Gonder, das ich nicht besuchen konnte) sind die Wintermonate Oktober bis März eine gute Reisezeit. Aufgrund der Höhe ist es im Hochland von Abessinien angenehm warm, um die 20 – 25°C.

Abessinisches Hochland von Äthiopien

Abessinisches Hochland von Äthiopien

Gesundheit

Wer sich im Norden Äthiopiens und Addis Abeba aufhält, benötigt keine Malaria-Prophylaxe. Die Mücken erreichen diese Höhen nicht. Bezüglich. Gelbfieber sollte man sich beraten lassen. Am wichtigsten: Flöhe und auch Bettwanzen sind nicht selten in den Kirchen bzw. Hotels anzutreffen. Insektenschutz unbedingt mitnehmen. Außerdem Vorsicht beim Verzehr von Wasser und mit Leitungswasser Gewaschenem. Immer nur Wasser aus Flaschen trinken bzw. benutzen. Es gilt das allgemein bekannte „Wash it, peel it or leave it.“

Sicherheit

Äthiopien selbst gilt als recht sicher. Es grenzt jedoch an „unruhige“ Regionen wie Eritrea im Norden, Somalia im Süden und den Sudan im Westen. Überfälle auf Touristen sind selten, aber schon vorgekommen. Es empfiehlt sich, bei der Reiseplanung die Seite des Auswärtigen Amtes zu konsultieren. Auf Märkten und großen Menschenansammlungen aufs Gepäck achten, versteht sich von selbst.

Hotelzimmer in Aksum

Hotels in Äthiopien

Hotels gibt es in den größere Städten und touristischen Zentren, der Standard ist nicht sehr hoch. Für Unterkünfte außerhalb der Hauptstadt empfehle ich einen Bettbezug oder dünnen Schlafsack mitzubringen.

Internet und Strom

sind nicht überall und vor allem in ausreichendem Maße vorhanden. Ersatzakkus und Taschenlampe sollte man dabei haben und die internetfreie Zeit umarmen.

Äthiopisches Essen

Das Angebot erstreckt sich hauptsächlich auf die Sauerteig-Pfannkuchen und diverse Gemüsesoßen. Fleisch gibt es wenig. In Addis kann man auch Fast-Food-Ketten und nicht-äthiopische Restaurants finden.

Äthiopiens Sehenswürdigkeiten

Für den Besuch der Kirchen wird Eintritt verlangt. In Lalibela gibt es ein Kombi-Ticket für alle 11 Felsenkirchen, kostet derzeit 50 Dollar.

Etikette

Vor einem Kirchbesuch werden die Schuhe ausgezogen. Die Äthiopier sind sehr freundlich und offen und fotogen. Es gebührt es sich, vor dem Fotografieren (zur Not gestikulierend) zu fragen.

Sprache

Mit Englisch kommt sehr gut durch den Norden, für den Süden sollte man einen Guide nehmen, da dort sehr viele verschiedene Stämme leben und Besucher noch seltener vorbeikommen als im Nordäthiopien.

Geld

Man bezahlt in Äthiopischen Birr. US-Dollar und Euro werden in den touristischen Zentren getauscht. Mit Kreditkarten kann man sich hauptsächlich in Addis Abeba behelfen.

Armut

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt, gebeutelt von Dürren, Hungersnöten und Überschwemmungen. Bettelnde Menschen, vor allem Kinder, sind allgegenwärtig. Ihnen gar nichts zu geben, fällt einem Europäer sicher schwer. Kugelschreiber und Stifte werden von Veranstaltern als „wenn überhaupt, dann“ empfohlen. Einfach so Bargeld soll man gar nicht geben, die Menschen sollen einen Europäer nicht mit einer Geldmaschine assoziieren. Wenn überhaupt, soll man Geld als Gegenleistung für etwas geben wie eine Führung, ein Lächeln in die Kamera oder ähnliches.

Äthiopien-Reisen

Rundreisen werden von Spezialveranstaltern angeboten, sind aber auch auf eigene Faust zu realisieren. Tourguides für einzelne Sehenswürdigkeiten, Nationalparkbesuche oder Ausflüge kann man immer finden, für den Süden des Landes sind sie sehr empfohlen. Wer sich als Backpacker versuchen möchte, sollte sich im Weltreiseforum belesen.

Noch Fragen? Dann einfach in den Kommentar schreiben 😉

Ich reiste 2008 für wenige Tage durch den Norden Äthiopiens – auf Einladung des Reiseveranstalters Diamir. Diese Infos ersetzen bei Weitem keinen Reiseführer 😉

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