Wie ich das Ende meiner Weltreise von Rios Christus beweinen ließ
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Wie ich das Ende meiner Weltreise von Rios Christus beweinen ließ

Eben war ich bei Christus im Himmel – der Corcovado in Wolken, die Statue steht tapfer im Regen. Wir waren wieder mit Asaf unterwegs… mit einem Juden an der größten Christusstatue der Welt. Er wollte da hin!

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Man muss ja nicht dran glauben. Der Erlöser steht da aufm Berg und breitet die Arme über Rio. Man kriegt ihn kaum aufs Bild. An die 38 Meter hoch, hab ich irgendwo gelesen. Statt der Bummelbahn haben wir übrigens einen Schnellservice bekommen, der uns per Taxi hochgebracht hat. Tolle Aussicht soll man von dort haben – ich konnte ca. 5 Meter weit gucken, dann wurde es weiß vor Augen… und feucht von oben. Entweder Christus weint, weil er weiß, dass meine Reise zu Ende ist, oder es regnet einfach so. War jedenfalls ein passender Abschluss.

Corcovado: Christo Redentor im Nebel

Mittlerweile habe ich beschlossen, nicht noch länger am Zuckerhut rumzuhängen als nötig. Der nächste Flug nach Hause geht morgen (musste bei Iberia persönlich vorsprechen, irgendwo in einem Wolkenkratzer mit Hausausweis und so…) also: ICH KOMME NACH HAUSE! 🙂 Nach 156 Tagen, 57 Hostels und 41 Flügen, nur noch 2 Take-Offs. Komisches Gefühl, dass es nun vorbei ist. Kein tägliches Rucksack-ein-und-auspacken mehr. Keine lustigen Taxifahrten mehr. Kein Stöbern in Flughafenshops mehr. Keine Aussicht auf spektakuläre Sehenswürdigkeiten mehr… werd’s vermissen. Aber endlich wieder andere Klamotten (Meine Schuhe sind tot)! Und eine Bleibe für mehr als 4 Tage 🙂

Freu mich auf euch und bedanke mich für die Aufmerksamkeit und Anteilnahme am Bloggeschehen 😉

bis GANZ bald
Claudi, die nun rum ist 🙂

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