Wie ich an der Bay of Fires zwischen roten Findlingen relaxte
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Wet Sands

Wie ich an der Bay of Fires zwischen roten Findlingen relaxte

Mit ein paar chilligen Klängen kommen nun die Strandbilder! Ich weiss ehrlich nicht mehr, wie viele Strände wir angefahren sind und beklettert haben, aber es waren eine ganze Menge. Uns Ostküstenjunge mit der Lizenz zum Surfen mag’s wohl am Wasser und konnte daher keine sandig nasse Stelle an der Küste auslassen. Gut so! Ich könnt ja stundenlang über Steine und Felsen klettern, die da so im Wasser liegen… und Muscheln sammeln… und ins Gegenlicht blinzeln…

Tasmanien Bluestone Bay

Strände nach Farben

Das besondere an tasmanischnen Stränden ist nicht etwa der weiße Sand, sondern die Findlige, die mit roten Flechten besiedelt sind und ein wirklich hübsches Bild abgeben. Einer der Strände heißt daher logischerweise auch Bluestone Bay! Die frühen Siedler waren entweder farbenblind oder selbst blau – anders kann das keiner erklären. Einen anderen Strand haben sie als Sleepy Bay bezeichnet. Warum auch immer, so einen Mittagsschlaf oder Zeitungsschau kann man eigentlich an jedem Wasserloch halten.

Einer der beliebtesten Strände liegt an der Bay of Fires, so benannt von ankommenden Engländern, die Feuer haben brennen sehen. Das haben die Aborigines dort aus reiner Überlebenswut gelegt. Bäume wegbrennen bringt nämlich Farmland und macht wilde Tiere schutzlos.

Tierische Strandbesucher im Narrawntapu Nationalpark

Ja, die Tiere leben aber recht gut an Tasmaniens Stränden. Wallabies und Wombats rennt man eigentlich fast an jedem Strand um. Teufelspuren und Quolls konnte unser Fährtenleser auch erkennen. Da muss man den Camper abends gut verschließen, sonst gibt es ungebetene Gäste! Im Narrawntapu Nationalpark, einem eher flach gearteten Stück Land mit wenig Baumbestand und eigenem Strandanschluss, streunten in der Dämmerung an die 10 Wombats umher, von den Wallabies und Kängurus ganz zu schweigen, hab ich gar nicht erst gezählt. Daher bin ich auch immer noch unsicher, ob ich nun mehr tote oder lebende Hüpfer gesehen habe – der Bestand an Roadkill ist nicht zu unterschätzen! So, und damit ich heute nicht mehr unter die Räder komme, spring ich mal ins Bettchen!

Gute Nacht alle zusammen! Wer nicht einschlafen kann… ihr wisst ja wie das geht mit dem Schäfchen zählen 😉
Claudi

Ich reiste auf Einladung von Tourism Tasmania und Qantas Airlines

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